Caillac

Caillac
Calhac
Caillac (Frankreich)
Caillac (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Okzitanien
Département (Nr.) Lot (46)
Arrondissement Cahors
Kanton Luzech
Gemeindeverband Grand Cahors
Koordinaten 44° 29′ N, 1° 21′ OKoordinaten: 44° 29′ N, 1° 21′ O
Höhe 100–271 m
Fläche 7,44 km²
Einwohner 581 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 78 Einw./km²
Postleitzahl 46140
INSEE-Code

Caillac – Ortsbild

Caillac (occitanisch: Calhac) ist eine südfranzösische Gemeinde mit 581 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Lot in der Region Okzitanien (zuvor Midi-Pyrénées).

Lage

Caillac liegt auf dem Nordufer des Flusses Lot in einer Höhe von ca. 160 Metern ü. d. M. im Herzen des Quercy. Die nächste Stadt, Cahors, ist etwa 13 Kilometer (Fahrtstrecke) in südöstlicher Richtung entfernt.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr19621968197519821990199920062017
Einwohner365335386409588533563599

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts hatte der Ort deutlich über 600 Einwohner. Infolge der Reblauskrise im Weinbau und der Mechanisierung der Landwirtschaft ging die Einwohnerzahl seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kontinuierlich bis auf den Tiefststand der 1960er Jahre zurück.

Wirtschaft

Im Haut-Quercy wurde die Landwirtschaft jahrhundertelang in erster Linie zur Selbstversorgung betrieben, zu der bis ins 19. Jahrhundert hinein auch der Weinbau gehörte, der in der Umgebung von Cahors nach der Reblauskrise mit Erfolg wiederbelebt wurde. Heute spielt – neben dem Weinbau sowie der Vieh- und Geflügelzucht – der Tourismus in Form der Vermietung von Ferienwohnungen (gîtes) eine große Rolle im Wirtschaftsleben der Gemeinde.

Geschichte

Kirche mit Portikus
Château Lagrézette

Die Existenz eines gallorömischen Landgutes (villa rustica) ist durch Funde belegt.

Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Commons: Caillac – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Église, Caillac in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  2. ↑ Château de la Grézette, Caillac in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  3. ↑ Barbara I. Tshisuaka: Solayrès de Renhac. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1342.