| Schmuckzypressen | ||||||||||||
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Sektion Callitris: Weiße Zypresse (Callitris columellaris) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Callitris | ||||||||||||
| Vent. |
Die Schmuckzypressen (Callitris) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae). Die etwa 16 Arten sind in ganz Australien und in Neukaledonien verbreitet.




Schmuckzypressen-Arten sind immergrüne Bäume oder Sträucher. Das höchste bekannte Exemplar in dieser Gattung ist ein Callitris macleayana mit Wuchshöhen von 50 Metern und Stammdurchmessern von etwa 15 Metern. Die Rinde verbleibt lange am Baum, sie ist hart und kompakt.
Die Blätter sind schuppenförmig.
Schmuckzypressen-Arten sind einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Weibliche und männliche Zapfen befinden sich auf unterschiedlichen Zweigen. Die männlichen Zapfen befinden sich, zu zwei bis mehreren zusammen, an den Enden der Zweige und sind eiförmig bis zylindrisch. Die holzigen weiblichen Zapfen sind kugelförmig bis oval, weisen einen Durchmesser von 10 bis 30 Millimeter auf und bestehen aus meist sechs, selten bis zu acht Zapfenschuppen. Pro fertiler Zapfenschuppe entwickeln sich ein bis acht geflügelte Samen, mit einem bis drei Flügeln.
Callitris-Arten gedeihen in semiariden Habitaten. Sie wachsen häufig vergesellschaftet mit Eukalyptus-Arten und profitieren ähnlich wie diese davon, wenn Buschbrände die umgebende Vegetation vernichtet haben.






Die Gattung Callitris wurde 1808 durch Étienne Pierre Ventenat aufgestellt. Der botanische Gattungsname Callitris leitet sich von den griechischen Wörtern callos für „schön“ und treis für „drei“ ab; dies nimmt Bezug auf die sehr schönen Bäume, die Nadeln und die Zapfen-Schuppen, die zu dritt in Wirteln zusammengefasst sind. Synonyme für Callitris Vent. sind: Frenela Mirbel, Fresnelia Steudel, Leichardtia Sheph., Pachylepis Brong., Octoclinis F.Muell., Parolinia Endl.
Die Gattung Callitris gehört zur Unterfamilie Callitroideae in der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae).
Von den etwa 16 Callitris-Arten sind etwa 14 in Australien und zwei in Neukaledonien verbreitet. In Florida ist eine Art ein Neophyt.
Die Gattung Callitris ist gegliedert in zwei Sektionen und enthält insgesamt 15 bis 19 Arten:
Callitris-Arten haben ein insektenbeständiges Holz. Wenige Callitris-Arten werden als Zierpflanze in Parks und Gärten verwendet. Verschiedene Callitris-Arten liefern den Australischen Sandarak.