| Município de Canoinhas Canoinhas | |||
|---|---|---|---|
Stadtzentrum von Canoinhas | |||
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| Koordinaten | 26° 11′ S, 50° 23′ W | ||
| Symbole | |||
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| Gründung | 12. September 1911 (Munizip) | ||
| Basisdaten | |||
| Staat | Brasilien | ||
| Bundesstaat | Santa Catarina | ||
| ISO 3166-2 | BR-SC | ||
| Região intermediária | Caçador (seit 2017) | ||
| Região imediata | Canoinhas (seit 2017) | ||
| Höhe | 839 m | ||
| Gewässer | Rio Canoinhas | ||
| Klima | subtropisches Klima | ||
| Fläche | 1148 km² | ||
| Einwohner | 56.948 (2025) | ||
| Dichte | 49,6 Ew./km² | ||
| Zeitzone | UTC−3 | ||
| Website | www.canoinhas.sc.gov.br (brasilianisches Portugiesisch) | ||
| Wirtschaft | |||
| BIP | 2.759.648 Tsd. 2023 50.161 2023 pro Kopf (R$) | ||
| HDI | 0,757 (2010) | ||
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Canoinhas ist eine brasilianische Gemeinde im Bundesstaat Santa Catarina im Süden des Landes. Sie liegt im Norden des Bundesstaates nahe der Grenze zu Paraná und ist ein wichtiges Zentrum für den Anbau des Mate-Strauchs. Die Einwohnerzahl wurde vom Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística (IBGE) im Jahr 2025 auf rund 57.000 geschätzt.
Canoinhas liegt im Norden von Santa Catarina auf einer Höhe von etwa 839 Metern über dem Meeresspiegel. Die Gemeinde befindet sich in einer hügeligen Landschaft mit ausgedehnten Wäldern und landwirtschaftlich genutzten Flächen.
Das Klima ist subtropisch mit milden Temperaturen und gleichmäßig verteilten Niederschlägen. Die Durchschnittstemperaturen liegen meist zwischen 9 und 28 °C.
Die Gemeinde besteht aus 6 Distrikten:
Die Region des heutigen Canoinhas wurde im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert im Zuge der Besiedlung des Nordens von Santa Catarina erschlossen. Siedler, darunter viele europäische Einwanderer (Ukrainer, Deutsche, Polen, Italiener), prägten die Entwicklung der Region.
Canoinhas wurde 1888 als Santa Cruz de Canoinhas gegründet. Am 6. Dezember 1902 wurde es ein eigenständiger Distrikt und, nachdem es am 12. September 1911 von Curitibanos als eigenständige Gemeinde abgetrennt worden war, zwischen 1912 und 1916 zum Zentrum des Contestado-Krieges. Um 1930 wurde eine Eisenbahnstrecke gebaut, die Canoinhas mit dem Marcílio Dias verband und die Stadt an die Eisenbahnlinie São Paulo-Rio Grande sowie den Hafen von São Francisco do Sul anschloss, was einen tiefgreifenden Wandel in der lokalen Wirtschaft auslöste.
Mit dem Bau der Autobahn BR-280 erlebte die Wirtschaft der Stadt Ende der 1980er Jahre einen erheblichen Aufschwung, was zur Gründung der Universidade do Contestado führte und die Stadt zu einem Bildungszentrum machte.
Die Einwohnerzahl wurde 2025 auf etwa 57.000 Personen geschätzt. Die Bevölkerung ist überwiegend städtisch geprägt und konzentriert sich auf den Hauptort.
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 2000 | 51.631 |
| 2010 | 52.779 |
| 2022 | 55.016 |
| Volkszählungen | |
Die Wirtschaft von Canoinhas basiert auf Landwirtschaft, Holzverarbeitung, Industrie sowie Handel und Dienstleistungen. Die Region ist ein bedeutender Produzent von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und verfügt über eine entwickelte Holz- und Papierindustrie. Daneben ist die Gemeinde ein wichtiges Anbaugebiet von Erva-Mate.
Canoinhas gehört zum römisch-katholischen Bistum Caçador. Daneben sind auch verschiedene freikirchliche und protestantische Gemeinden vertreten.