Carl Giannoni

Grab am Friedhof Hinterbrühl

Carl Giannoni, auch Karl Giannoni, (* 20. Juli 1867 in Wien; † 23. Juni 1951 in Rekawinkel oder Mödling, Niederösterreich) war ein österreichischer Historiker und Denkmalschützer.

Leben

Carl Giannoni studierte an der Universität Wien Geschichte, Kunstgeschichte sowie Geografie und Literatur. 1894 promovierte er zum Doktor phil.

Beruflich war er von 1893 bis 1895 in der k.k. niederösterreichischen Statthalterei im neu von Erich von Kielmansegg errichteten Archiv als Archivar und Bibliothekar und wechselte dann in das Finanzministerium. Zusätzlich war er auch in der Zentralkommission für Denkmalpflege.

Noch vor dem Ersten Weltkrieg, im Jahr 1913 wurde er Konsulent für Heimatschutz im cisleithanischen Ministerium für öffentliche Arbeiten. Zu Kriegsende wurde er Regierungsrat und 1921 Hofrat.

Später wechselte er ins Unterrichtsministerium. Begraben ist er am Friedhof in der Hinterbrühl.

Würdigung

In Mödling wurde die Dr. Karl Giannonigasse nach ihm benannt.

Publikationen

Als Historiker gab er zahlreiche Publikationen heraus:

Einzelnachweise

  1. ↑ Nachlassarchiv und Archiv in der ONB, abgerufen am 24. Juni 2014.
Personendaten
NAME Giannoni, Carl
ALTERNATIVNAMEN Giannoni, Karl
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Historiker und Denkmalschützer
GEBURTSDATUM 20. Juli 1867
GEBURTSORT Wien
STERBEDATUM 23. Juni 1951
STERBEORT Rekawinkel oder Mödling, Niederösterreich