Carl Paschek (* 26. April 1938 in Karlsbad, Tschechoslowakei) ist ein deutscher Germanist und Bibliothekar.
Nach der Aussiedlung seiner Familie aus der Tschechoslowakei 1946 besuchte Carl Paschek im hessischen Nidda das Realgymnasium und legte dort 1958 die Reifeprüfung ab. Im Sommersemester 1958 begann der an der Philipps-Universität Marburg das Studium der Fächer Germanistik, Philosophie und Geschichte und wechselte zum Wintersemester 1959/60 an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, wo er 1964 das Staatsexamen für den höheren Schuldienst machte. Im Jahre 1966 promovierte er in Bonn bei Rudolf Haller. Im gleichen Jahr trat er als Bibliotheksreferendar an der Universitätsbibliothek Bonn in die Ausbildung für den höheren Bibliotheksdienst und schloss diese Ausbildung 1968 mit der Fachprüfung am Bibliothekar-Lehrinstitut des Landes Nordrhein-Westfalen in Köln ab. Zunächst war er als wissenschaftlicher Bibliothekar von 1968 bis 1973 an der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin tätig. 1973 wechselte er nach Frankfurt und arbeitete dort bis 2003 an der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt/M. Zugleich lehrte er „Germanistische Fachbibliographie“ an der Universität Frankfurt/M.
Neben seinen bibliographischen Arbeiten und literaturgeschichtlichen Veröffentlichungen erarbeitete Paschek an der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt, die bis 2013 u. a. das Sondersammelgebiet Germanistik der Deutschen Forschungsgemeinschaft betreute, zahlreiche Ausstellungen über deutsche Schriftsteller und Kataloghefte hierzu.
| Personendaten | |
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| NAME | Paschek, Carl |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Germanist und Bibliothekar |
| GEBURTSDATUM | 26. April 1938 |
| GEBURTSORT | Karlsbad |