Carl von Burk

Carl von Burk

Carl (Karl) Burk, ab 1879 von Burk (* 19. Mai 1827 in Frauenzimmern; † 1. Oktober 1904 in Stuttgart), war ein evangelisch-lutherischer Theologe und Prälat.

Leben

Der Pfarrerssohn Carl Burk studierte Theologie in Tübingen. Er war seit 1844 Mitglied der burschenschaftlichen Verbindung Nordland Tübingen (der späteren Studentenverbindung Normannia Tübingen). Im Anschluss an sein Studium war er Repetent am Evangelischen Stift. Von 1852 bis 1862 arbeitete er als Diakon und Lehrer in Weikersheim. Danach war er Pfarrer und Bezirksschuldirektor in Schwäbisch Hall. 1867 wurde er Dekan in Crailsheim, wo er bis 1870 blieb. Anschließend ging er noch einmal für kurze Zeit in den Schuldienst nach Esslingen. Ab 1873 war er in Stuttgart Oberkonsistorialrat für Lehrerseminare und -bildung und ab 1879 Prälat und Prediger an der Stiftskirche.

1872 gründete er die Evangelisch-Lutherische Konferenz für Württemberg, die er bis 1903 leitete und die er mit Gebhard von Mehring und Karl von Lechler entscheidend prägte. 1898 wurde er zum Präsidenten der Eisenacher Kirchenkonferenz gewählt.

Schriften (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Max Doblinger, Georg Schmidgall: Geschichte und Mitgliederverzeichnisse burschenschaftlicher Verbindungen in Alt-Österreich und Tübingen von 1816–1936. Verlag für Sippenforschung und Wappenkunde C.A.Starke, Görlitz; N. Die Burschenschaft Normannia 1816–1936, S. 160, Nr. 46.
Personendaten
NAME Burk, Carl von
ALTERNATIVNAMEN Burk, Carl (Geburtsname); Burk, Karl von; Burk, Karl
KURZBESCHREIBUNG deutscher Theologe und Stiftsprediger
GEBURTSDATUM 19. Mai 1827
GEBURTSORT Frauenzimmern, Deutschland
STERBEDATUM 1. Oktober 1904
STERBEORT Stuttgart, Deutschland