Carole Fink

Carole Fink (geboren 20. Mai 1940 in New York City) ist eine US-amerikanische Historikerin. Ihre Veröffentlichungen widmen sich der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts, der Historiographiegeschichte und der Geschichte der internationalen Beziehungen.

Leben

Carole Fink ist eine Tochter von Harold Lawrence und Helen Zauzmer Kapiloff. Sie machte ihren B.A. am Bard College und wurde 1968 an der Yale University mit der Dissertation The Weimar Republic as Defender of Minorities bei Hajo Holborn und Hans W. Gatzke promoviert. Für ihre Studie über die Konferenz von Genua (1984) erhielt sie den George Louis Beer Prize der American Historical Association und nochmals 2005 für das Buch Defending the rights of Others. 1989 legte sie die erste Biografie über den französischen Historiker Marc Bloch vor. Das Buch wurde mehrfach übersetzt.

Fink arbeitete ab 1964 als Instruktor am Connecticut College, New London, als Lecturer am Albertus Magnus College, New Haven, und war Assistant-Professorin von 1968 bis 1971 am Canisius College, Buffalo, und danach an der State University of New York, Binghamton. Sie wurde 1978 Professorin an der University of North Carolina in Wilmington.

Zwei Fulbright Fellowships führten sie nach Australien und nach Israel. Sie erhielt 1991 einen Ruf als Professorin an die Ohio State University und sie blieb nach 2011 als Emerita der Universität verbunden. Fink war Mitglied der Editorial Boards des Australian Journal of Jewish Studies, des Contemporary European History und des International History Review. Sie war von 1991 bis 1994 Mitglied des Beirats der American Historical Association.

Schriften (Auswahl)

Marc Bloch (1989)

Literatur

Personendaten
NAME Fink, Carole
ALTERNATIVNAMEN Fink, Carole K.
KURZBESCHREIBUNG US-amerikanische Historikerin
GEBURTSDATUM 20. Mai 1940
GEBURTSORT New York City