Carolin Beyer (* 1962 in Hamburg) ist eine deutsche Malerin.
Carolin Beyer studierte Illustration und Malerei an der Fachhochschule für Gestaltung, heute Teil der HAW Hamburg. 1997 schloss sie ihr Studium mit einem Diplom ab, in ihrer Diplomarbeit widmete sie sich dem Thema „Malerische Illustration – Illustrative Malerei“. Studienaufenthalte führten sie nach Italien, Frankreich und Spanien. Seit 1992 arbeitet Carolin Beyer freiberuflich in ihrem eigenen Atelier in Hamburg.
Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt auf der Porträtmalerei. „Sie vertritt einen ‘neuen Realismus’ und unternimmt beim Malen Expeditionen in das Seelenleben der Menschen, die sie porträtiert“, schreibt das Hamburger Abendblatt. „Ihr Ziel ist nicht, ein Abbild des Menschen, ein möglichst schmeichelhaftes Bild des Porträtierten zu schaffen, sondern den Kern der Persönlichkeit herauszuschälen“, so die Kunsthistorikerin Barbara Aust-Wegemund in einem Ausstellungskatalog 2011. Zu Carolin Beyers Motiven gehören aber auch Landschaft und christliche Themen, so hat sie unter anderem ein Triptychon für die St. Elisabeth in Hamburg-Harvestehude geschaffen. Für die Pauluskirche in Wladiwostok schuf sie zwei Altarbilder von Jesus und Paulus. 2012 gewann Carolin Beyer den Künstlersonderpreis beim Malwettbewerb „Flower for Life“ der DAK. „Man muss lernen, Gesichter zu lesen“, sagt Carolin Beyer im Interview mit Die Welt. Carolin Beyer hat zudem unterschiedliche Lehraufträge im Fach Bildende Kunst übernommen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Beyer, Carolin |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Malerin |
| GEBURTSDATUM | 1962 |
| GEBURTSORT | Hamburg |