
Carsten Fock (* 1968 in Weida) ist ein deutscher Künstler. ArtFacts listet ihn zu den Top 1.000 zeitgenössischen Künstlern Deutschlands.
Carsten Fock wuchs in Thüringen auf. 1988 floh er aus der DDR in die Bundesrepublik Deutschland, wo er eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann absolvierte. Nach dem Besuch der Werkbund Werkstatt Nürnberg studierte er zunächst an der Kunsthochschule Kassel bei Alison Knowles und Rolf Lobeck und wechselte zu Per Kirkeby und Georg Herold an die Städelschule Frankfurt. Seit 2000 arbeitet er als freier Künstler, zunächst in Frankfurt, später in Berlin, Wien, Los Angeles, Paris, Kopenhagen, München, Salzburg.
Fock erhielt zahlreiche Stipendien, darunter die Residenz im Centro Tedesco di Studi Veneziani, mehrfach Residency im Centro Cultural Andratx und in der Sammlung Lenikus Wien.
Carsten Fock lebt und arbeitet in Bamberg und im dänischen Vejby.

Fock setzt sich besonders mit der deutschen Landschaftsmalerei auseinander. Zu den bekannteren Arbeiten Focks zählen unter anderem Kosmos der Angst (2010), Wandarbeit, Sammlung Museum für Moderne Kunst, Frankfurt every day is a day [of rebellion], Rauminstallation, Farbe ist Programm, Bundeskunsthalle, Bonn. Jüngere Arbeiten aus dem VINTEREN Zyklus von 2023 befinden sich in der Sammlung Städtische Galerie im Lenbachhaus, München.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Fock, Carsten |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Künstler |
| GEBURTSDATUM | 1968 |
| GEBURTSORT | Weida, Thüringen |