Caspar C 35

Caspar C 35 Priwall
TypVerkehrsflugzeug
Entwurfsland

Deutsches Reich Deutsches Reich

Hersteller Caspar-Werke
Erstflug April 1928
Stückzahl 1

Die Caspar C 35 Priwall war ein als Doppeldecker ausgelegtes einmotoriges Verkehrsflugzeug der Lübecker Caspar-Werke aus den späten 1920er Jahren. Nur der Prototyp wurde gebaut.

Geschichte

1927 begann Hans Herrmann bei den Caspar-Werken im Auftrag der Luft Hansa mit der Entwicklung eines Transportflugzeuges, das neben zwei Piloten acht Fluggäste in einer geschlossenen Kabine befördern konnte. Als Antrieb diente ein BMW VIU-Motor mit einem Vierblattpropeller. Der Name Priwall leitete sich von der gleichnamigen Halbinsel ab.

Der Erstflug der C 35 mit der Werknummer 7015 fand im April 1928 mit Walter Noack statt. Im folgenden August übernahm die Luft Hansa den Prototyp und taufte ihn auf den Namen Rostock. Nach Entfernung der Kabinenfenster wurde er ab 1929 als C 35 c mit dem Kennzeichen D–1360 bis zu seiner Zerstörung im Juli 1930 als Frachtflugzeug eingesetzt.

Technische Daten

Dreiseitenansicht Caspar C 35
KenngrößeDaten
Besatzung2
Passagiere8
Länge13,27 m
Spannweite16,72 m
Höhe4,78 m
Flügelfläche69,0 m²
Leermasse2400 kg
Rüstmasse2690 kg
Zuladung1660 kg
Nutzlast900 kg
Startmasse4350 kg
Triebwerkein Zwölfzylindermotor BMW VIU mit 500 PS (368 kW) Dauerleistung
und starrer Vierblatt-Holzluftschraube Heine
Kraftstoffvorrat550 kg
Höchstgeschwindigkeit203 km/h
Reisegeschwindigkeit180 km/h bei 1300 U/min
Landegeschwindigkeit95 km/h
Steigzeit5 min auf 1000 m Höhe
7 min auf 2000 m Höhe
11 min auf 3000 m Höhe
Dienstgipfelhöhe4000 m
Reichweite1000 km

Siehe auch

Literatur

Commons: Caspar C 35 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien