| Chacotinamu | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Nothura maculosa chacoensis | ||||||||||||
| Conover, 1937 |

Das Chacotinamu (Nothura maculosa chacoensis) oder Chacosteißhuhn ist eine Unterart des Fleckentinamus (Nothura maculosa) aus der Familie der Steißhühner (Tinamidae). Es galt eine Zeit lang als eigenständige Art, eine phylogenetische Studie aus dem Jahr 2018, kam jedoch zu dem Ergebnis, dass kein Artstatus vorliegt. Das Vorkommen erstreckt sich auf die Gran-Chaco-Region im nordwestlichen Paraguay.
Das Chacotinamu erreicht eine Größe von 23 bis 25 Zentimetern. Es ist viel heller gefärbt als die Nominatform des Fleckentinamus. Der Hals ist weniger auffällig gemustert und die Unterseite ist heller und mehr ocker-lohfarben als bei anderen Unterarten des Fleckentinamus.
Das Chacotinamu bewohnt die trockene und halbtrockene Savanne mit Dornbusch-Dickichten sowie offenes Waldland.
Die Lebensweise ist bisher nur wenig erforscht. Das Chacotinamu ist vermutlich standorttreu. Über das Verhalten bei der Nahrungssuche gibt es keine Informationen. Die Brutzeit ist im südlichen Frühjahr/Sommer zwischen September und November.
Informationen über die Populationsgröße des Chacotinamus liegen nicht vor. Von BirdLife International wird es als „nicht gefährdet“ (least concern) gelistet. Überweidung ist ein großes Problem in der Chaco-Region, da sie den natürlichen Zyklus von Bränden verhindert und somit die Ausbreitung von Holzgewächsen begünstigt. Die Umwandlung des Lebensraums in Weideland und in landwirtschaftlich genutzte Flächen könnte sich ungünstig auf die Bestände auswirken.