Chatrina Filli

Chatrina Filli (* 7. Januar 1914 in Santa Maria Val Müstair; † 12. Dezember 1983 ebenda; heimatberechtigt in Santa Maria Val Müstair, Zernez und Aschera) war eine Schweizer rätoromanische Schriftstellerin.

Leben und Wirken

Chatrina Filli war Tochter der Anna geb. Fient und des Rudolf Filli; dieser war Pfarrer und Übersetzer. Ihr Gatte Maini Bott war Holzhändler.

Sie absolvierte das Churer Lehrerseminar. In Zürich studierte sie Musik und Heilpädagogik. Als Lehrerin arbeitete sie in ihrem Geburtsort sowie im benachbarten Valchava.

Sie schrieb Gedichte sowie Erzählungen für Kinder und Jugendliche, verfasste Märchen und Novellen. Unter anderem publizierte sie in der Heftreihe des Schweizerischen Jugendschriftenwerks. Überdies war sie Redaktorin des Dun da Nadal. Sie erhielt einen Preis für romanische Lyrik (Zürich, 1968).

Werke (Auswahl)

Vertonung

Zitat

Nossa vita es viadi
sco’l chamin d’ün pelegrin
chi tras not e tras cuntradi
va in tschercha dal destin.

Rezeption

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Sta. Maria – Bott-Filli, Chatrina (1914–1983). In: Bündnerinnen.ch – Das Online-Lexikon der Frauen in Graubünden. Abgerufen am 16. November 2025 (deutsch).
  2. ↑ Inhaltsverzeichnis (DNB)
  3. ↑ Nachweis bei der Lia Rumantscha, abgerufen am 16. November 2025.
  4. ↑ Dominic Pohle: Noss chors – Chant dal Surses. Website von Radiotelevisiun Svizra Rumantscha, 11. Mai 2022, abgerufen am 16. November 2025.
  5. ↑ Pascal Lampert / Vera Malamud – Aufgezeichnet – 7.9.–5.10.2024. In: Saaltext der Galerie Luciano Fasciati, Chur. S. 2, Abs. 3.
Personendaten
NAME Filli, Chatrina
ALTERNATIVNAMEN Bott-Filli, Chatrina (Ehename)
KURZBESCHREIBUNG rätoromanische Schriftstellerin
GEBURTSDATUM 7. Januar 1914
GEBURTSORT Santa Maria Val Müstair
STERBEDATUM 12. Dezember 1983
STERBEORT Santa Maria Val Müstair