| Chiloepalpus | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Chiloepalpus | ||||||||||||
| Townsend, 1927 |
Chiloepalpus ist eine Zweiflüglergattung aus der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae). Das Taxon wurde 1927 von dem US-amerikanischen Entomologen Charles Henry Tyler Townsend eingeführt. Typusart ist Chiloepalpus aurifacies Townsend, 1927 [= Jurinia callipyga Bigot, 1857]. Der Gattungsname bezieht sich auf den Fundort des Typusexemplars, Chile, sowie auf das Taxon Epalpus.
Die Gattung Chiloepalpus gehört zur Tribus Tachinini innerhalb der Unterfamilie Tachininae.
Es handelt sich um etwa 14 mm lange Fliegen. Townsend (1927) beschrieb die Gattung wie folgt. Sie unterscheidet sich von Epalpodes wie folgt: Das Kopfschild misst 2/3 der Kopfhöhe. Die Taster sind jeweils durch eine Borste dargestellt. Das dritte Fühlerglied ist bei den Weibchen gleich lang wie das zweite, breit. Es sind 4 oder 5 kräftige Frontalborsten unterhalb der Fühlerbasis, 4 oberhalb der Fühlerbasis. Die Frontalreihen divergieren nach vorne stark. Die Parafazialien sind nahe den Augen dicht mit kleinen Borsten besetzt, im übrigen Bereich nur vereinzelt. Eine sehr kräftiges faziale Borste ist vorhanden, darunter eine kräftige, aber kürzere, und oberhalb eine schwächere Borste. Es sind keine echten Genalborsten vorhanden, aber kräftige Borsten am Vorderrand der Wangen. Weiterhin gibt es zwei präalare Borsten sowie zwei kräftige, lange und gleich lange seitliche Skutellarborsten. Die Flügelzelle R5 öffnet sich weit vor dem Flügelrand. Die Flügelader R5 endet in der Nähe von R6. Die Cubitalader (Cb) ist rechtwinklig gebogen, etwa 1/3 der Flügelbreite vom Hinterrand entfernt. Zwei eng beieinanderstehende mittlere Randborsten sind auf dem zweiten Segment, eine Randborstenreihe von 18 kräftigen Dornen auf dem dritten Segment. Die Vorderkante des vierten Segments ist kahl, der Rest mit Stacheln in zwei Längsreihen bedeckt, ergänzt durch schwache mediane und submediane Reihen.
Die Gattung Chiloepalpus kommt im Süden von Südamerika vor mit Nachweisen aus Argentinien und Chile.
Die Vertreter der Gattung Chiloepalpus sind Endoparasitoide. Wirte sind offenbar noch nicht bekannt.
Die Gattung Chiloepalpus umfasst folgende Arten: