China Club Berlin

Dieser Artikel wurde zur Löschung vorgeschlagen.

Falls du Autor des Artikels bist, lies dir bitte durch, was ein Löschantrag bedeutet, und entferne diesen Hinweis nicht.

Zur Löschdiskussion
Begründung: Enzyklopädische Relevanz nicht ausreichend dargestellt--Lutheraner (Diskussion) 22:26, 1. Nov. 2026 (CET)

Dieser Artikel wurde am 1. November 2026 auf den Seiten der Qualitätssicherung eingetragen. Bitte hilf mit, ihn zu verbessern, und beteilige dich bitte an der Diskussion!
Folgendes muss noch verbessert werden: Kat's fehlen falls relevant. --AxelHH-- (Diskussion) 10:27, 1. Nov. 2026 (CET)

Der China Club Berlin ist ein privater Mitgliederclub in Berlin-Mitte. Er befindet sich in den oberen Etagen des Adlon Palais in der Behrenstraße, nahe dem Pariser Platz und dem Brandenburger Tor. Der Club wurde von Anne Maria Jagdfeld initiiert und 2003 eröffnet. Die Jagdfeld-Gruppe und Medien bezeichnen ihn als „exklusivsten Club Deutschlands“.

Konzept und Geschichte

Das Konzept des Clubs verbindet nach eigenen Angaben gesellschaftlichen Austausch mit Gastronomie, Kunst und einer an China orientierten Innenarchitektur. Der Zugang ist grundsätzlich Mitgliedern und deren Gästen vorbehalten. Er dient als "Refugium für Einkommensunabhängige in der Hauptstadt". Kritische Stimmen bezeichnen ihn als "diskret" und Hort für Lobbyisten.

Der China Club Berlin wurde von Anne Maria Jagdfeld konzipiert und im Jahr 2003 im Adlon Palais eröffnet. Die Räumlichkeiten beinhalten u.a. eine Bibliothek, eine Bar, Suiten und drei Restaurants. Der Club umfasst 1500m², verteilt auf zwei Stockwerke.

Vorbild ist der "China Club" in Hongkong, in Deutschland sind das Soho House Berlin, der Berlin Capital Club oder der Übersee-Club in Hamburg Beispiele für ähnliche Orte.

Gründerin Jagdfeld ist die Ehefrau des Berliner Immobilienunternehmers und Milliardärs Anno August Jagdfeld. Die Gestaltung der Räumlichkeiten orientiert sich am mondänen Ambiente chinesischer Metropolen der 1920er- und 1930er-Jahre. Bei der Einrichtung wurden chinesische Antiquitäten, Kunstgegenstände und zeitgenössische chinesische Kunst integriert.

Der Club entstand vor dem Hintergrund der zunehmenden internationalen Bedeutung Berlins und der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Asien. Jagdfeld selbst sagt zur Motivation einer Mitgliedschaft: „Für immer mehr Topleute ist es ein Muss, sich in der aufstrebenden Metropole Berlin einen pied-à-terre zuzulegen.“

Mitglieder

Die maximale Mitgliederzahl beträgt nach öffentlichen Angaben zwischen 1200 und 2000. Eine öffentliche Mitgliederliste existiert nicht. Es bedarf einer Empfehlung eines anderen Club-Mitglieds.

Um Mitglied des Clubs zu werden, bedarf es einer Bewerbung und anschließenden Gesprächen mit dem Management beziehungsweise einem Kuratorium. Danach wird nach unterschiedlichen Angaben eine Aufnahmegebühr für eine private Mitgliedschaft von 10.000 Euro fällig sowie eine jährliche Gebühr von 2.000 Euro.

Akitivitäten

Küchenchef des chinesischen Restaurants ist Tam Kok Kong aus Singapur, der als einer der drei besten Köche Asiens gilt.

Der Club ist in die Tradition privater Mitgliederclubs einordnen, die ihren Mitgliedern neben gastronomischen und gesellschaftlichen Angeboten Zugang zu einem ausgewählten Netzwerk bieten.

Über konkrete Treffen in den Räumlichkeiten ist wenig bekannt. Bekannte Beispiele sind ein Treffen des FDP-Politikers Thomas Kemmerich im Vorfeld der Ministerpräsidentenwahl 2020 in Thüringen, u. a. mit Rainer Zitelmann, ein Treffen der CDU-Politiker Julia Klöckner und Friedrich Merz mit dem Medien-Unternehmer Frank Gotthardt, oder des ehemaligen Entwicklungsministers und Lobbyisten Dirk Niebel.

Im Oktober 2026 war der Publizist Julian Reichelt im Rahmen einer "Lecture Series" Gastredner.

Webseite des China Clubs

Einzelnachweise

  1. ↑ Jagdfeld Gruppe | Unternehmensbereich Hospitality. In: Jagdfeld Gruppe. Abgerufen am 1. November 2026.
  2. 1 2 3 4 Redaktion: China Club Berlin: Ein Blick hinter die exklusiven Kulissen. In: The Frequent Traveller. 16. Mai 2017, abgerufen am 1. November 2026.
  3. 1 2 Dirk Niebel: Wie der Ex-Minister Unternehmen Zugang zur Politik verschafft. abgeordnetenwatch, abgerufen am 1. November 2026.
  4. 1 2 China Club Berlin: Der erste Blick. In: Der Tagesspiegel. 5. Oktober 2001, abgerufen am 2. November 2026.
  5. ↑ Nur für Mitglieder: der „China Club“ in Berlin - WELT. 1. März 2003, abgerufen am 1. November 2026.
  6. 1 2 Reiche unter sich - Hinter den Kulissen zweier Privatclubs in Berlin. In: Cicero Online. Abgerufen am 1. November 2026.
  7. ↑ FOOD & DRINKS. Abgerufen am 1. November 2026.
  8. ↑ Als Spionin im China-Club des Hotel Adlon: Wie das Berliner Berghain, nur in schön. In: Der Tagesspiegel. 28. Juni 2024, abgerufen am 2. November 2026.
  9. ↑ Patrick Bahners: Testfall Thüringen. Mittagessen bei der Konkubine. In: Merkur. 2. Januar 2023, abgerufen am 1. November 2026.
  10. ↑ Michael Bröcker: Intensive Verbindung: Wie die CDU mit Frank Gotthardt ein Unternehmen gründen wollte und welche Rolle Julia Klöckner dabei spielte. 20. August 2025, abgerufen am 1. November 2026.
  11. ↑ #meinungsfreiheit #medien #demokratie #berlin | Matthias Birkholz | 91 Kommentare. Abgerufen am 1. November 2026.