| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Chinoxalin | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C8H6N2 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
hellgelber bis brauner Feststoff | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 130,15 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
29–34 °C | |||||||||||||||
| Siedepunkt |
220–223 °C | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
löslich in Wasser, Ethanol, Diethylether und Benzol | |||||||||||||||
| Brechungsindex |
1,6231 (48 °C) | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C | ||||||||||||||||
Chinoxalin ist eine organische Verbindung, die zu den Heterocyclen (genauer: Heteroaromaten und Diazanaphthalinen) zählt. Die Verbindung besteht aus einem Benzolring, an dem ein Pyrazinring anelliert ist. Chinoxalin ist isomer zu Cinnolin, Chinazolin und Phthalazin.
Chinoxalin kann durch Kondensation von ortho-Phenylendiamin mit Glyoxal synthetisiert werden.
Derivate von Chinoxalin können allgemein durch Kondensation von 1,2-Dicarbonylverbindungen, wie z. B. Benzil oder dessen Derivaten mit Derivaten von ortho-Phenylendiamin dargestellt werden.

Chinoxalin bildet das Grundgerüst vieler Verbindungen, welche als Farbstoffe, Arzneistoffe, Antibiotika (z. B. Carbadox, Echinomycin, Levomycin, Sulfaquinoxalin und Atinoleutin) und zur Vulkanisation eingesetzt werden.