| Chiny | ||
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| Staat: | ||
| Region: | Wallonien | |
| Provinz: | Luxemburg | |
| Bezirk: | Virton | |
| Koordinaten: | 49° 44′ N, 5° 21′ O | |
| Fläche: | 113,69 km² | |
| Einwohner: | 5308 (1. Jan. 2024) | |
| Bevölkerungsdichte: | 47 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 6810–6813 | |
| Vorwahl: | 061 | |
| Website: | www.chiny.be | |
Chiny ist eine belgische Gemeinde in der Provinz Luxemburg. Die Ortschaft liegt am Fluss Semois und besteht aus den Ortsteilen Chiny, Izel, Jamoigne, Les Bulles, Suxy und Termes. Nach einer Legende soll sie im 10. Jahrhundert als Hauptort der zu diesem Zeitpunkt entstandenen Grafschaft Chiny gegründet worden sein.
Zur Zeit des Römischen Reiches gab es her ein Kleinkastell, das an einer Römerstraße lag.
In der Mitte des 10. Jahrhunderts ließ Graf Arnulpho Burgundo von Chini (Arnold oder Arnulf von Chiny) hier eine Burg und einen Mauerwall um die Ortschaft errichten, er ließ zudem Wohnhäuser, Türme, ein Priorat und eine Kirche bauen. Die Befestigung entstand im Zuge einer Auseinandersetzung mit seinem Nachbarn, dem Grafen von Bar. Die zu diesem Ort gehörige Grafschaft wurde als Comitatus Chiniacus bezeichnet. Chiny wurde als Chiniacum urkundlich ersterwähnt. 1097 schenkte Graf Arnulf von Chiny die Walpurgiskirche dem Kloster St. Arnulf in Metz, „richtete sie zu einem Priorat ein und stattete sie mit reichlichem Besitz aus.“