| Chriselatium schubarti | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Chriselatium | ||||||||||||
| Ng & Wowor, 2024 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Chriselatium schubarti | ||||||||||||
| Ng & Wowor, 2024 |
Chriselatium schubarti ist eine Art der Krabben und einziger Vertreter der Gattung Chriselatium. Die Süßwasserkrabbe wurde an den Hängen eines Baches im Zentrum Westjavas nahe der Stadt Bogor nachgewiesen, 55 km von der Küste des Indischen Ozeans entfernt.
Der Carapax ist etwa viereckig, konvex und hat eine glatte Oberfläche. Der männliche Holotyp ist 11,1 × 9,8 × 6 mm groß. Die Regionen sind schlecht abgegrenzt, seitlich sind schräge Streifen ausgebildet. Die Seitenränder sind nahezu parallel und mit einem schwach entwickelten Epibranchialzahn und einer dahinter liegenden seichten Einziehung. Die Stirn ist nicht deutlich abwärts gebogen. Der innere Postfrontallappen ist scharf und trägt eine deutliche epigastrische Leiste, der seitliche Postfrontallappen ist stärker abgerundet. Die Antennen treten in die Augenhöhle ein. Ihr Basalglied und die Antennulen sind beweglich und nicht durch eine Scheidewand getrennt. Der Exopodit des dritten Maxillipeden ist schlank und hat eine lange Geißel.
Die Scheren (Chelae) sind mit Stridulationsstrukturen ausgestattet: Der rückenseitige Rand der Hand hat Kämme aus Körnern, die äußere Reihe besteht aus 12 bis 14 Körnern, die bis zur Kante der Schere reichen, die innere Reihe besteht aus etwa 22 Körnern. Der rückenseitige Rand des beweglichen Fingers trägt sieben bis zehn Höcker. Die Finger sind relativ kurz, die Spitzen sind hufförmig und haben scharfe Schneidekanten. Die Innenfläche der Hand ist konvex und mit zahlreichen niedrigen, scharfen Höckern versehen. Die Schreitbeine sind relativ lang. Der Seitenrand der Coxa der ersten drei Schreitbeine weist ein deutliches Borstenfeld auf. Der Dactylus ist so lang wie der Propodus oder kürzer.
Die ersten beiden Sterniten (S1, S2) sind verschmolzen, ihre Seitenränder konvex. Der dritte und vierte Sternit sind ebenfalls verschmolzen. Die Nähte zwischen S4/5, S5/6, S6/7 und S7/8 sind innenseitig unterbrochen und durch eine breite Spalte gekennzeichnet. Auf dem siebten und achten Sterniten gibt es eine tiefe Längsrinne. Die Sternopleonalhöhle ist bei Männchen tief und reicht nicht bis zur Naht S2/3. Der achte Sternit ist bei vollständig eingeklapptem Pleon nicht sichtbar. Das Pleon ist bei Männchen breit-dreieckig, das Telson ist länger als der sechste Somit des Pleons. Das erste Gonopodium ist relativ kurz, kräftig und gerade und hat ein abgestumpftes Ende. Das zweite Gonopodium ist nur etwa ein Drittel so lang wie das erste.