Christel Reich

Christel Reich (* 21. November 1920 in Gilgenburg, heute Dąbrówno (Polen) als Christel Rothe; † April 1999) war eine deutsche Politikerin (CSU).

Leben

Reich besuchte bis zu ihrem 13. Lebensjahr die Schule in Gilgenburg, später die Oberlyzeen in Allenstein und Osterode. 1945 ließ sie sich mit ihrem einjährigen Sohn in Heilsbronn nieder. Sie war als Hausfrau tätig, erwarb nebenher Zertifikate in Didaktik, Methodik, Gruppendynamik und Soziologie. Sie engagierte sich in unterschiedlichen Verbänden und Räten der katholischen Kirche, darunter im Katholischen Deutschen Frauenbund, und bekleidete höhere Ämter in der Diözese Eichstätt und in München.

Reich war seit 1942 verheiratet.

Politik

Reich war seit 1972 Stadträtin in Heilsbronn, außerdem war sie Kreisrätin im Landkreis Ansbach.

Bei der Bayerischen Landtagswahl 1974 kandidierte sie auf der Liste im Wahlkreis Mittelfranken. Am 4. August 1978 rückte sie über diese für den verstorbenen Hans Popp in den Landtag nach, dem sie bis zum Ende der Wahlperiode am 15. Oktober desselben Jahres angehörte. Dort war sie Mitglied des Zwischenausschusses.

Ehrungen

1985 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz am Bande durch den Bayerischen Sozialminister Franz Neubauer verliehen.

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 5 Von Mensch zu Mensch. In: Das Ostpreußenblatt. Nr. 9, 2. März 1985, S. 23 (preussische-allgemeine.de [PDF]).
Personendaten
NAME Reich, Christel
KURZBESCHREIBUNG deutsche Politikerin (CSU), MdL
GEBURTSDATUM 21. November 1920
GEBURTSORT Gilgenburg, heute Dąbrówno (Polen)
STERBEDATUM April 1999