
Christian Hermann Ebhardt (geboren 29. Januar 1804 in Hannover; gestorben 13. April 1884 ebenda) war ein deutscher Rechtsanwalt und Notar, Oberlandesgerichtsanwalt und juristischer Schriftsteller.
Ebhardt wurde zur Zeit des Kurfürstentums Braunschweig-Lüneburg während Personalunion zwischen Großbritannien und Hannover geboren und gilt als der Stammvater der älteren Linie der bürgerlichen Familie Ebhardt in Hannover.
Nach dem Studium der Rechtswissenschaften ließ er sich 1831 als Advokat und Auditor in der Residenzstadt des Königreichs Hannover nieder, bevor er später zum Königlich Hannoverschen Justizrat ernannt wurde.
Aus Ebhardts am 19. August 1831 geschlossener Ehe mit Karoline Wiederhold (Karoline Susanna Charlotte Wiederhold; geboren in Hameln an einem 2. Februar im 19. Jahrhundert; gestorben 19. Juni 1892 in Hannover), Tochter des 1810 in Spanien gestorbenen Regimentsarztes Wiederhold und dessen 1832 gestorbener Gemahlin, gingen 13, teils in der Marktkirche getaufte Kinder hervor, darunter der Kaufmann und später in Nordamerika als Offizier der Nordarmee in Togus in Maine 1892 gestorbene Gottfried Bernhard Ebhardt.
Ebhardt machte sich als Oberlandesgerichtsanwalt in Hannover und vor allem als juristischer Schriftsteller und Herausgeber einen Namen.
1884 hatte der mit dem Roten Adlerorden IV. Klasse Ausgezeichnete und mit der Verleihung der Goldenen Ehrenmedaille für Kunst und Wissenschaft Geehrte seinen Wohnsitz im Haus Bahnhofstraße 12.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ebhardt, Christian Hermann |
| ALTERNATIVNAMEN | Ebhardt, Christian |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Rechtsanwalt und Notar, Oberlandesgerichtsanwalt, Königlich Hannoverscher Justizrat und juristischer Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 29. Januar 1804 |
| GEBURTSORT | Hannover |
| STERBEDATUM | 13. April 1884 |
| STERBEORT | Hannover |