Christian Klemke ist ein Sohn des bekannten Grafikers und Illustrators Prof. Werner Klemke und der Grafikerin Gertrud Klemke-Stremlau. Er wuchs mit vier Geschwistern in Berlin-Weißensee auf.
Seit 1991 war Christian Klemke als freischaffender Filmemacher vor allem für den ORB, später RBB, sowie für den MDR, Arte, das ZDF und weitere Fernsehsender tätig, vor allem mit Dokumentationen über Themen aus der jüngeren deutschen Geschichte. Sein bekanntester Film wurde Das Ministerium für Staatssicherheit – Alltag einer Behörde von 2002. Ab 2011 veröffentlichte er mehrere mehrteilige Reisereportagen durch Russland bis nach Japan.
In der Gegenwart bietet er auch Informationsveranstaltungen über das Leben und Werk seiner Eltern im Klemke-Atelier in Berlin-Weißensee an.
Filmografie
Regie
1972–1989
Christian Klemke drehte über 20 Kurzfilme bis 1989, von denen einige (DEFA Kinobox, Disco-Reihe, Weiß mit Asche) nur wenige Minuten dauerten.
↑Christian Klemke Schmidt & Paetzel, mit kurzen biographischen Angaben
↑Neues Deutschland vom 31. Mai 1979, S. 4 (Artikelanfang)
↑Gerdes, 2026, S. 1975, erwähnte die letztgenannten drei Bands, ansonsten bei Filmportal; (diese gehörten zu den bekanntesten DDR-Bands in dieser Zeit, es fehlten nur Puhdys und Karussell)