Christina Gansel

Christina Gansel (* 24. Dezember 1957 in Krakow am See) ist eine deutsche Linguistin.

Leben

Nach dem Studium (1976–1980) der Germanistik/Slawistik, Pädagogik und Psychologie an der Pädagogischen Hochschule Güstrow (Abschluss als Diplomlehrerin) war sie von 1980 bis 1984 befristete wissenschaftliche Assistentin im Bereich Deutsche Sprachwissenschaft an derselben. Nach der Promotion A 1984 bei Karl-Ernst Sommerfeldt war sie von 1984 bis 1986 unbefristete wissenschaftliche Assistentin im Bereich Deutsche Sprachwissenschaft der Pädagogischen Hochschule Güstrow.

Nach dem Erwerb der Facultas Docendi 1986 (Lehrbefähigung für den Bereich Deutsche Sprache der Gegenwart), der Habilitation 1989, der Überleitung 1992 in die mitgliedschaftsrechtliche Stellung eines Professors laut HRG und Übernahme in die Personalstruktur der Universität Greifswald als wissenschaftliche Oberassistentin am Institut für Deutsche Philologie und der Umhabilitierung 1996 an der Universität Greifswald wurde sie dort 1999 zur außerplanmäßigen Professorin ernannt. Zudem ist sie seit 2006 Honorarprofessorin an der Universität Vaasa.

Von 2010 bis 2019 gehörte Gansel für drei Amtsperioden dem Vorstand des Deutschen Germanistenverbandes an.

Ihr Forschungsschwerpunkt wechselte von Grammatik und Grammatiktheorien zur Textlinguistik mit besonderem Interesse für interdisziplinäre Zugänge. Bei ihren Forschungen zu Textsorten und deren Geschichte betrachtet sie Bezüge zur soziologischen Theorie sozialer Bezüge (Niklas Luhmann). In jüngerer Zeit beschäftigt sie sich unter anderem mit Traktaten des 18. Jahrhunderts.

Schriften (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Geschichte (Vorstände im Überblick). In: deutscher-germanistenverband.de. Abgerufen am 18. Oktober 2026.
  2. ↑ Prof. Dr. Christina Gansel. In: uni-greifswald.de. Abgerufen am 18. Oktober 2026.
Personendaten
NAME Gansel, Christina
KURZBESCHREIBUNG deutsche Linguistin
GEBURTSDATUM 24. Dezember 1957
GEBURTSORT Krakow am See