| Christo Kolew | ||
Christo Kolew (2015) | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 21. September 1964 | |
| Geburtsort | Assenowgrad, Bulgarien | |
| Größe | 176 cm | |
| Position | Mittelfeldspieler | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| 1975–1982 | Lokomotive Plovdiv | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 1982–1988 | Lokomotive Plowdiw | 111 (47) |
| 1988–1990 | Panathinaikos Athen | 35 (11) |
| 1990–1992 | Athinaikos Athen | 36 (9) |
| 1992–1996 | Edessaikos FC | 123 (29) |
| 1997–1998 | Lokomotive Plowdiw | 24 (5) |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 1985–1990 | Bulgarien | 20 (7) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Christo Kolew (bulgarisch Христо Колев; * 21. September 1964 in Assenowgrad) ist ein ehemaliger bulgarischer Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer. Der offensive Mittelfeldspieler bestritt 20 Länderspiele für die bulgarische Nationalmannschaft und stand im Aufgebot für die Fußball-Weltmeisterschaft 1986. In Bulgarien trägt er den Spitznamen Baschtata („der Vater“).
Kolew spielte in seiner Jugend beim FK Trakija (Nowi Iswor) und kam 1975 in die Nachwuchsabteilung von Lokomotive Plowdiw, mit der er 1980 die bulgarische Jugendmeisterschaft gewann. Ab 1982 gehörte er der ersten Mannschaft an, gewann 1983 den Sowjetarmee-Pokal und etablierte sich ab Mitte der 1980er Jahre als Stammspieler in der A Grupa.
1988 wechselte Kolew nach Griechenland zu Panathinaikos Athen, wo zu dieser Zeit sein Landsmann Christo Bonew als Trainer tätig war. Mit Panathinaikos gewann er 1989 den griechischen Pokal und 1990 die griechische Meisterschaft. In der Saison 1989/90 erzielte er zehn Ligatore. Insgesamt kam er für den Verein auf 35 Ligaspiele und elf Tore.
Von 1990 bis 1992 spielte Kolew für den Athener Verein Athinaikos. Anschließend stand er von 1992 bis 1997 bei Edessaikos FC unter Vertrag, für den er in fünf Spielzeiten 123 Ligaspiele bestritt und 29 Tore erzielte. Mit dem Verein gewann er 1993 den Balkanpokal. Mit 194 Spielen in der höchsten griechischen Spielklasse und 49 erzielten Toren, gilt er als einer der erfolgreichsten bulgarischen Fußballspieler in Griechenland.
Am Ende seiner Laufbahn kehrte er nach Bulgarien zurück und beendete bei Lokomotive Plowdiw seine Karriere.
Kolew bestritt zwischen 1985 und 1991 insgesamt 21 Länderspiele für Bulgarien, in denen er acht Tore erzielte. Von der FIFA werden davon 20 Spiele und sieben Tore anerkannt.
Sein Debüt gab er am 27. August 1985 in einem Freundschaftsspiel gegen Mexiko in Los Angeles, in dem er beim 1:1 zugleich sein erstes Länderspieltor erzielte. Sein letztes Länderspieltor gelang ihm am 19. Oktober 1988 bei der 1:3-Heimniederlage gegen Rumänien in Sofia in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1990. Sein letztes Länderspiel bestritt er am 16. Oktober 1991 beim 4:0 gegen San Marino in der Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 1992.
Kolew gehörte zum bulgarischen Aufgebot bei der Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko.
Nach seiner aktiven Laufbahn wurde Kolew Trainer bei Lokomotive Plowdiw, wo er ab 2012 verschiedene Funktionen ausübte und zeitweise als Interimstrainer die erste Mannschaft betreute. Seit 2018 gehört er dem Trainerstab der Nachwuchsakademie an.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kolew, Christo |
| KURZBESCHREIBUNG | bulgarischer Fußballspieler und Fußballtrainer |
| GEBURTSDATUM | 21. September 1964 |
| GEBURTSORT | Assenowgrad, Bulgarien |