Christoph Zipf
Leben
Christoph Zipf, Sohn des Mediziners Karl Eberhard Zipf, Assistenzarzt an der Universität Frankfurt/Main und später Professor an der Universität Mainz und ordentlicher Professor und Direktor des Instituts für Sportmedizin an der Universität Münster, war schon früh Tenniscrack, verbrachte mit Hans-Dieter Beutel mehrere Jahre im DTP-Leitungszentrum in Hannover und wurde dort auf die Nachfolge der damaligen deutschen Spitzenspieler Ulrich Pinner und Rolf Gehring trainiert. Mit 17 Jahren galt er als Nachwuchshoffnung des Deutschen Tennis-Bundes.
Er spielte einige Male im Nations Cup in Düsseldorf und für die deutsche Davis-Cup-Mannschaft, meist im Doppel. Er stand 1983 im Finale des Turniers von Tel Aviv, wo er dem Amerikaner Aaron Krickstein unterlag. Die erhofften Erfolge auf größeren Turnieren blieben in der Folge aus.
Zipf arbeitete nach seiner aktiven Karriere als Trainer für den Württembergischen Tennis-Bund und mehrere Vereinsmannschaften.
Erfolge
| Legende |
| Grand Slam |
| Tennis Masters Cup |
| ATP Masters Series |
| ATP International Series Gold |
| ATP International Series |
| ATP Challenger Series (2) |
Einzel
Finalteilnahmen
| Nr. |
Datum |
Turnier |
Belag |
Finalgegner |
Ergebnis |
| 1. |
10. Oktober 1983 |
Israel Tel Aviv |
Hartplatz |
Vereinigte Staaten Aaron Krickstein |
6:7, 3:6 |