| Circle 2: Gathering | ||||
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| Studioalbum von Circle | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
17. Mai 1971 | |||
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Format(e) |
LP, CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
1 | |||
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41:47 | ||||
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Besetzung |
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Kiyoshi Itoh | ||||
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Studio(s) |
Upsurge Studio, NYC | |||
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Circle 2: Gathering ist das zweite Musikalbum der Formation Circle. Die am 17. Mai 1971 im Upsurge Studio in New York City entstandenen Aufnahmen erschienen 1971 in Japan auf CBS Records/SONY. 1996 wurde das Album als Compact Disc auf Stretch Records wiederveröffentlicht.
Das Livealbum Circle 1: Live in Germany Concert wurde ursprünglich 1971 gemeinsam mit der einzigen Studio-Session veröffentlicht, die das Quartett Circle vor ihrer Auflösung (abgesehen von Probe-Aufnahmen) produzierte, Circle 2: Gathering. Die kurzlebige Gruppe ging 1970 aus einem Trio hervor, das der Pianist Chick Corea zusammen mit Dave Holland (Bass) und Barry Altschul in New York gegründet hatte und dann durch den Holzbläser Anthony Braxton komplettiert wurde.
A Gathering – Part I
B Gathering – Part II

Auch wenn jede Show [dieser Gruppe] einzigartig war, schienen sich die Setlists von Circle nie wesentlich zu ändern, meint Seth Colter Walls (Pitchfork Media). Im Gegensatz dazu seien bei ihren Studioaufnahmen sowohl unstrukturierte Gruppenimprovisationen als auch präzise Duette, Trios und Stücke im vollen Quartettbesatz entstanden. Das einzige Studioalbum, das fast zeitgleich mit der Existenz der Gruppe erschien, war Circle 2: Gathering. Nachdem Corea mit seinem rockbeeinflussten Ensemble „Return to Forever“ ein großes Publikum gefunden hatte, habe Blue Note Records eilig Archivsammlungen von Circles ersten Studio-Proben mit „Circulus“ und „Circling In“ herausgebracht. Doch obwohl diese Aufräumaktionen im Archiv interessant seien, würden sie nicht denselben Zauber ausüben wie Gathering.
Das Album bestehe aus einem einzigen langen Titel, der Coreas Feder entsprungen ist, so Colter Watts. Doch die Offenheit der Darbietung – und ihre gleichzeitige Ausgewogenheit – sei eine Leistung, die nur eine eingespielte Gruppe vollbringen könne. Das poetische Verständnis zwischen Braxton und Holland zeige sich schon früh, wenn Dave Holland am Cello wunderschöne Bogenstriche hinter den gefühlvollen Phrasen des Sopransaxophonisten spiele. Coreas melodisches Eröffnungsmaterial sei ebenso ansprechend, und er sorge durchweg für gut getimte Übergänge und kluge Unterstützung der anderen Bandmitglieder. Die beiden prägendsten Persönlichkeiten von Circle seien wohl beide ungeduldig darauf bedacht gewesen, ihre neuen Ideen zu erproben. Für Corea habe das eine deutliche Abkehr von der Free-Jazz-Szene bedeutet und die Hinwendung sowohl zu Scientology als auch zu dem, was er als den „kommunikativeren“ Klang seines späteren Rock-Fusion-Stils bezeichnete. Braxton wiederum hätte elektronische Musik, Big-Band-Alben und Konzepte für große Orchester im Kopf gehabt. Doch auf Gathering würden sie noch die nötige Geduld beweisen, um als Gruppe auf hohem Niveau zusammenzuarbeiten.