
Claire Marin (* 14. November 1974 in Paris) ist eine französische Philosophin, Schriftstellerin und Dozentin für Philosophie.
Claire Marin ist ehemalige Schülerin der École normale supérieure de Fontenay-Saint-Cloud (Jahrgang 1994). 2003 promovierte sie in Philosophie an der Universität Paris-Sorbonne mit einer Dissertation über die „dunkle Aktivität“ in der Philosophie von Félix Ravaisson.
Nach ihrer Promotion unterrichtete sie Philosophie am Lycée Eugène-Ionesco in Issy-les-Moulineaux. Ab 2011 war sie etwa zehn Jahre lang Dozentin (professeure agrégée) für Philosophie in einer Classe préparatoire am Lycée Alfred-Kastler in Cergy-Pontoise. Sie ist Mitglied des Centre international d’études de la philosophie française contemporaine an der École normale supérieure (Paris) und wohnt in Paris.
Ihre Essays, die aus der Literatur und der Philosophie schöpfen, wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Adèle Van Reeth, die derzeitige Direktorin von France Inter, die während ihrer Zeit als Verlagsleiterin der Éditions de l’Observatoire Rupture(s) und Etre à sa place herausgegeben hat, erklärt: „Sie zeichnet sich durch die Kunst des Erzählens aus, durch die Verbindung zwischen Konzept und Erlebtem, durch die Verankerung der Philosophie im Liebesleben oder in der Mutter-Kind-Beziehung, indem sie das ‚Ich‘ annimmt.“
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Marin, Claire |
| KURZBESCHREIBUNG | französische Philosophin, Schriftstellerin und Dozentin für Philosophie |
| GEBURTSDATUM | 14. November 1974 |
| GEBURTSORT | Paris |