Claudia Corsini

Claudia Corsini (* 24. Dezember 1977 in Rom) ist eine ehemalige italienische Moderne Fünfkämpferin, die bei Weltmeisterschaften einmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze gewann.

Sportliche Karriere

Die 1,65 Meter große Corsini startete für SS Kronos. Sie war 1995 und 1996 italienische Meisterin in der Mannschaft. 2001 und 2002 gewann sie die Einzelwertung.

Ihre erste internationale Medaille gewann sie bei den Europameisterschaften 2001 in Sofia, als Fabiana Fares, Claudia Corsini und Claudia Cerutti in der Mannschaftswertung Bronze hinter den Britinnen und den Belarussinnen erkämpften. Ein Jahr später bei den Europameisterschaften 2002 in Ústí nad Labem gewann Corsini den Titel in der Einzelwertung. Die Mannschaft mit Claudia Corsini, Federica Foghetti und Claudia Cerutti wurde Zweite hinter den Britinnen. Corsini, Sara Bertoli und Cerutti traten in der Staffel an und holten den Titel vor den Britinnen. Bei den Weltmeisterschaften 2002 in San Francisco wurden Corsini, Foghetti und Cerutti in der Mannschaft Zweite hinter den Ungarinnen. Die Staffel mit Corsini, Bertoli und Cerutti erkämpfte Silber hinter den Tschechinnen. Auch 2003 war Ústí nad Labem Austragungsort der Europameisterschaften. Claudia Corsini, Sara Bertoli und Giulia Cafiero wurden in der Staffel Zweite hinter den Ungarinnen und vor den Tschechinnen. 2004 bei den Olympischen Spielen in Athen gab es keine Mannschaftswertung. Hinter der Ungarin Zsuzsanna Vörös, der Lettin Jeļena Rubļevska und der Britin Georgina Harland belegte Corsini den vierten Platz. Ihre beste Einzelleistung war der zweite Platz im Fechten, der 21. Platz im Schießen war das schwächste Ergebnis.

2005 bei den Europameisterschaften in Montepulciano konnte Italien als Gastgeberland nur eine Medaille gewinnen. Sara Bertoli, Claudia Corsini und Alessia Pieretti wurden in der Staffel Dritte hinter den Russinnen und den Ungarinnen. Anderthalb Monate später bei den Weltmeisterschaften in Warschau gewann Corsini den Titel in der Einzelwertung vor Vörös und Rubļevska. In der Mannschaftswertung wurden die Italienerinnen Vierte. Die Staffel mit Corsini, Bertoli und Pieretti erkämpfte die Bronzemedaille hinter den Deutschen und den Russinnen. 2006 bei den Europameisterschaften in Budapest siegten die Britinnen in der Mannschaftswertung vor den Belarussinnen, Corsini, Bertoli und Pieretti erhielten Bronze. Ihre letzte internationale Medaille gewann Corsini 2007 bei den Europameisterschaften in Riga. Sara Bertoli, Claudia Corsini und Alessia Pieretti erkämpften die Goldmedaille vor den Britinnen und den Russinnen. 2008 bei den Olympischen Spielen in Peking belegte Corsini den 13. Platz. In Umkehrung ihrer Ergebnisse von 2004 war das Schießen ihre beste und das Fechten ihre schwächste Disziplin.

Fußnoten

  1. ↑ Claudia Corsini bei coni.it
  2. ↑ Mannschaft EM 2001 bei intersportstats.com
  3. ↑ EM 2002 bei intersportstats.com
  4. ↑ WM 2002 bei intersportstats.com
  5. ↑ Staffel EM 2003 bei intersportstats.com
  6. ↑ Einzel 2004 in der Datenbank von Olympedia.org (englisch), abgerufen am 30. September 2026.
  7. ↑ Staffel EM 2005 bei intersportstats.com
  8. ↑ WM 2005 bei intersportstats.com und WM 2005 bei the-sports.org
  9. ↑ Mannschaft EM 2006 bei intersportstats.com
  10. ↑ Mannschaft EM 2007 bei intersportstats.com
  11. ↑ Einzel 2008 in der Datenbank von Olympedia.org (englisch), abgerufen am 30. September 2026.
Personendaten
NAME Corsini, Claudia
KURZBESCHREIBUNG italienische Moderne Fünfkämpferin
GEBURTSDATUM 24. Dezember 1977
GEBURTSORT Rom