Claudia Kanowski (* 1968 in Berlin) ist eine deutsche Kunsthistorikerin.
Claudia Kanowski studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Geschichte an der FU Berlin, der Universität Bonn sowie der Universität zu Köln. 1997 wurde sie in Berlin mit einer Dissertation zum Thema Tafelsilber für die Bourgeoisie. Produktion und private Kundschaft der Pariser Goldschmiedefirmen Christofle und Odiot zwischen Second Empire und Fin de siècle promoviert. Noch im selben Jahr ging sie als Volontärin an das Badische Landesmuseum in Karlsruhe, wo sie bis 1999 blieb. 2001 wurde Kanowski Kuratorin am Museum für Archäologie Schloss Gottorf der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen. 2004 wechselte sie wieder in ihrer Heimatstadt Berlin, wo sie Kuratorin und stellvertretende Direktorin des Bröhan-Museums, des Landesmuseums für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus, wurde. 2015 wechselte sie als Kuratorin an das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin. Dort ist sie Kuratorin für die keramischen Bestände.
Kanowski befasst sich mit nichtarchäologischer Keramik, ihr Schwerpunkt liegt allerdings bei den figurativen Keramik-Plastiken aus Porzellan und Fayence des Rokoko.
Herausgeberschaften/Bearbeitungen
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kanowski, Claudia |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Kunsthistorikerin |
| GEBURTSDATUM | 1968 |
| GEBURTSORT | Berlin |