| Col de la Griffoul | |||
|---|---|---|---|
| Himmelsrichtung | Süden | Nordosten | |
| Passhöhe | 1368 m | ||
| Département | Cantal, Auvergne-Rhône-Alpes, Frankreich | ||
| Wasserscheide | Brezons | Épie | |
| Talorte | Brezons | Paulhac | |
| Ausbau | D39 | ||
| Gebirge | Monts du Cantal, Zentralmassiv | ||
| Profil | |||
| Länge | 7 km | 2,5 | |
| Anstieg | 439 m | 183 m | |
| Ø-Steigung | 6,2 % | 7,3 % | |
| Bergwertung | 2. Kategorie | - | |
| Karte | |||
| Koordinaten | 45° 1′ 7″ N, 2° 49′ 5″ O | ||
Der Col de la Griffoul ist ein 1368 m hoher Gebirgspass im französischen Zentralmassiv. Er befindet sich in der Region Auvergne-Rhône-Alpes im Département Cantal. Über die D39 verbindet er die Gemeinde Brezons im Westen mit Paulhac im Osten.
Der Col de la Griffoul liegt in den Monts du Cantal am Südhang des Plomb du Cantal (1855 m).
Die Westauffahrt ist sieben Kilometer lang und hat ihren Ausgangspunkt in der Ortschaft Lustrande. Sie weist eine durchschnittliche Steigung von 6,2 % auf. Die Steigungsprozente liegen dabei meist bei 7 %, ehe die Straße auf den letzten 1000 Meter zunehmend abflacht und in Wellen auf die Passhöhe führt.
Die Ostauffahrt ist mit 2,5 Kilometern deutlich kürzer. Sie beginnt an der Kreuzung aus D39 und D44 und weist eine durchschnittliche Steigung von 7,3 % auf.
Die Tour de France führte erstmals im Jahr 1975 auf der 13. Etappe über den Col de la Griffoul, damals unter dem Namen Col du Plomb du Cantal. Der Pass wurde aus westlicher Richtung befahren und galt als Bergwertung der 2. Kategorie, ehe es über den Col de Prat de Bouc nach Super Lioran ging. Als erster Fahrer überquerte Eddy Merckx die Passhöhe.
Im Jahr 2026 führte die Tour de France erneut über die Westauffahrt auf den Col de la Griffoul. Dieser wurde etwa zur Hälfte der 10. Etappe überquert. Sieger an der Bergwertung wurde der Spanier Javier Romo.
| Jahr | Etappe | Bergwertung | Fahrer | Auffahrt |
|---|---|---|---|---|
| 1975 | 13. Etappe | 2. Kategorie | West | |
| 2026 | 10. Etappe | 2. Kategorie | West |