| Col des Champs | |||
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| Himmelsrichtung | West | Ost | |
| Passhöhe | 2045 m | ||
| Département | Alpes-de-Haute-Provence | Alpes-Maritimes | |
| Wasserscheide | Ravin de Clignon → Verdon | Malevert → Chaudan → Var | |
| Talorte | Colmars | Saint-Martin-d’Entraunes | |
| Ausbau | Fernwanderweg Passstraße | ||
| Gebirge | Seealpen | ||
| Besonderheiten | Straße oberhalb der Passhöhe | ||
| Profil | |||
| Länge | 12,5 km | 16,3 km | |
| Anstieg | 860 m | 1050 m | |
| Ø-Steigung | 7 % | 6,5 % | |
| Bergwertung | 1 | ||
| Karte | |||
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| Koordinaten | 44° 10′ 41″ N, 6° 42′ 6″ O | ||
Der Bergpass Col des Champs in den französischen Seealpen liegt in 2045 m Höhe zwischen den Tälern des Verdon im Westen und des Var im Osten. Er befindet sich in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur, über ihn verläuft die Grenze der Départements Alpes-de-Haute-Provence und Alpes-Maritimes.
Über die Passhöhe des Col des Champs verbindet der französische Fernwanderweg GR 52A die Orte Colmars im Verdon-Tal und Entraunes im Tal des Var. Die Straße führt etwas südlich über eine mit 2087 Metern höher gelegene Stelle im Bergsattel, sie verbindet Colmars mit Saint-Martin-d’Entraunes. Auf dem Pass befindet sich kein Gasthaus und keine Schutzhütte.
Die Straße über den Pass ist zwar durchweg asphaltiert, die Abfahrt vom Gipfel nach Colmars ist jedoch sehr eng und im oberen Bereich von vielen tiefen Wasserrinnen durchzogen. Im weiteren Verlauf ist der Asphalt streckenweise in einem sehr schlechten Zustand. Es finden sich viele Bodenwellen, Schlaglöcher und Schotter. Nur auf den letzten sieben bis acht Kilometern vor Colmars wurde der Asphalt erneuert. Die Seite zwischen dem Gipfel und Saint-Martin-d’Entraunes ist dahingegen in gutem Zustand.
Der Col des Champs bildet zusammen mit dem Col d’Allos und dem Col de la Cayolle eine beliebte Rundstrecke für Rennradfahrer. Der Aufstieg von Colmars ist in Abständen von ungefähr einem Kilometer mit speziellen Schildern für Radfahrer ausgestattet.
Im Jahr 1975 wurde der Pass von der Tour de France befahren, Sieger der Bergwertung wurde Eddy Merckx.