Costacciaro

Costacciaro
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Costacciaro (Italien)
Costacciaro (Italien)
Staat Italien
Region Umbrien
Provinz Perugia (PG)
Koordinaten 43° 22′ N, 12° 43′ OKoordinaten: 43° 22′ 0″ N, 12° 43′ 0″ O
Höhe 567 m s.l.m.
Fläche 41,30 km²
Einwohner 1.020 (31. Dez. 2025)
Postleitzahl 06021
Vorwahl 075
ISTAT-Nummer 054016
Bezeichnung der Bewohner Costacciaroli
Schutzpatron Beato Tommaso da Costacciaro
Website Costacciaro

Blick auf Costacciaro

Costacciaro ist eine italienische Gemeinde mit 1020 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2025) in der Provinz Perugia in der Region Umbrien.

Geografie

Lage von Costacciaro in der Provinz Perugia

Die Gemeinde erstreckt sich über etwa 41 km². Sie liegt etwa 38 km nordöstlich von Perugia an der Grenze zu der Region Marken in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone E, 2 403 GR/G.

Der Ort liegt nahe dem Berg Monte Cucco (1566 m s.l.m.) an der historischen Via Flaminia sowie der heutigen Strada Statale 3 Via Flaminia und ist Teil der Comunità montana dell’Alto Chiascio.

Zu den Ortsteilen (Frazioni) gehören Costa San Savino (599 m s.l.m., ca. 140 Einwohner, liegt ca. 5 km nördlich vom Hauptort) und Villa Col de’ Canali (559 m s.l.m., ca. 250 Einwohner, liegt etwa 2 km nördlich vom Hauptort).

Die Nachbargemeinden sind Fabriano (AN), Gubbio, Sassoferrato (AN), Scheggia e Pascelupo und Sigillo.

Geschichte

Die ehemalige römische Station Castrum Costacciarii wurde im 13. Jahrhundert von Gubbio erworben. Mit Gubbio gelangte sie zunächst 1384 an die Familie der Montefeltro, die den Grafen aus Urbino nahestanden. Von 1508 bis 1631 regierte die Familie der Della Rovere die Gegend, danach wurde sie Teil des Kirchenstaates. Die Befestigungsanlagen wurden am Ende des 15. Jahrhunderts von Francesco di Giorgio ausgebaut.

Zum Zeitpunkt der Einheit Italiens 1861 lebten ungefähr 2150 Einwohner im Ort. Bis 1921 fand ein Bevölkerungswachstum auf etwa 3600 Einwohner statt, danach fiel die Einwohnerzahl stetig bis auf rund 1300 Einwohner im Jahre 2010.

Sehenswürdigkeiten

Die Kirche San Francesco im Ortskern
Rocca del Càssero, auch Rocca di Costacciaro oder Rivellino genannt

Literatur

Commons: Costacciaro – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2025. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2025).
  2. ↑ Offizielle Website der Comunità montana dell’Alto Chiascio zu Costacciaro, abgerufen am 26. Februar 2012 (italienisch)
  3. ↑ Offizielle Website des ISTAT (Memento des Originals vom 27. Oktober 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (Istituto Nazionale di Statistica) zu den Einwohnerzahlen 2001 in der Provinz Perugia, abgerufen am 25. Februar 2012 (italienisch)
  4. ↑ umbriatourism.it: Kirche San Francesco - Costacciaro (Memento des Originals vom 7. November 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 7. November 2018 (deutsch)
  5. ↑ costacciaro.infoaltaumbria.it: Kirche Santa Maria Assunta in Cielo, abgerufen am 26. November 2018 (italienisch)
  6. ↑ costacciaro.infoaltaumbria.it: Kirche Chiesa della Misericordia, abgerufen am 26. November 2018 (italienisch)
  7. 1 2 3 Offizielle Webseite der Gemeinde Costacciaro: Storia e Territorio. (Memento des Originals vom 22. August 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Abgerufen am 26. November 2018 (italienisch)
  8. 1 2 CeMIR (Centro Multimediale di Informazione e Ricerca): Comune di Costacciaro. Abgerufen am 26. November 2018 (italienisch)