Crepis auriculifolia

Crepis auriculifolia
Systematik
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Unterfamilie: Cichorioideae
Tribus: Cichorieae
Gattung: Pippau (Crepis)
Art: Crepis auriculifolia
Wissenschaftlicher Name
Crepis auriculifolia
Sieber ex Spreng.

Crepis auriculifolia ist eine Pflanzenart aus der Gattung Pippau (Crepis) innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

Beschreibung

Vegetative Merkmale

Crepis auriculifolia ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 6 bis 20 (selten bis 40) Zentimetern erreicht. Die Grundblätter sind bei einer Länge von 30 bis 210 Millimetern verkehrt-eiförmig bis verkehrt-lanzettlich oder elliptisch und entfernt gezähnt oder schwach gelappt. Die Stängelblätter sind linealisch-lanzettlich.

Generative Merkmale

Die Blütezeit reicht von April bis Juli. Die Hülle ist manchmal leicht drüsig und 10 bis 14 Millimeter lang. Die äußeren Hüllblätter erreichen ein bis zwei Drittel der Länge der inneren Hüllblätter.

Die braunen Achänen sind 5 bis 6,5 Millimeter lang und weisen vier bis fünf kräftige Rippen auf sowie drei bis fünf Streifen zwischen diesen.

Es liegt Diploidie mit einer Chromosomenzahl von 2n = 10 vor.

Ökologie

Bei Crepis auriculifolia handelt sich um einen Schaft-Hemikryptophyten.

Vorkommen

Crepis auriculifolia ist auf Kreta endemisch. Crepis auriculifolia wächst auf trockenen Felshängen, Felsspalten und Felsköpfen in Höhenlagen von selten bereits ab 200, meist 600 bis 2200 Metern.

Taxonomie

Die Erstbeschreibung von Crepis auriculifolia erfolgte 1826 durch Curt Polycarp Joachim Sprengel in Systema vegetabilium, 16. Auflage, Band 3, Seite 634 ("Crepis auriculaefolia"). Sprengel übernahm diesen Namen von Franz Wilhelm Sieber.

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 5 Ralf Jahn, Peter Schönfelder: Exkursionsflora für Kreta. Mit Beiträgen von Alfred Mayer und Martin Scheuerer. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 1995, ISBN 3-8001-3478-0.
  2. ↑ Dimitrios Tzanoudakis: Chromosome studies in the Greek flora. I. Karyotypes of some Aegean angiosperms. In: Botanica Helvetica, Band 96, 1, 1986, S. 27–36. eingescannt.
  3. ↑ Curt Polycarp Joachim Sprengel: Systema vegetabilium, 16. Auflage, Band 3, 1826, S. 634. eingescannt.