| Crepis commutata | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Crepis commutata | ||||||||||||
| (Spreng.) Greuter |
Crepis commutata ist eine Pflanzenart aus der Gattung Pippau (Crepis) in der Familie der Korbblütler (Asteraceae).
Crepis commutata ist ein einjähriger Schaft-Therophyt, der Wuchshöhen von 10 bis 50, selten bis 75 Zentimetern erreicht. Der Milchsaft riecht nicht auffällig. Der Stängel ist beblättert und wird nach oben meist annähernd kahl. Die Blätter sind leierförmig-fiederschnittig. Die Hülle ist 7 bis 12 Millimeter groß. Die äußeren Hüllblätter sind nur halb so lang wie die inneren. Der Fruchtboden weist je Achäne 2 lineale Spreublätter auf. Die Früchte sind spindelförmig und ungeflügelt. Die randständigen Früchte sind kurz geschnäbelt, die inneren besitzen einen langen Schnabel. Der Pappus ist 3 bis 4 Millimeter groß.
Die Blütezeit reicht von März bis Mai.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 10.
Crepis commutata kommt im nordöstlichen Mittelmeerraum und im Orient vor. Sie hat Vorkommen in Albanien, Griechenland, Bulgarien, in der Türkei, auf Zypern, im Gebiet von Syrien und Libanon, im Irak und im Iran. Die Art wächst in Phrygana und auf trockenen Pionier- und Ruderalstellen. Auf Kreta ist sie in Höhenlagen von 0 bis 600, selten bis 1200 Meter zu finden.
Crepis commutata wurde 1820 von Curt Polycarp Joachim Sprengel in Neue Entdeckungen im ganzen Umfang der Pflanzenkunde Band 1 Seite 275–276 als Rodigia commutata erstbeschrieben. Der Gattungsname ehrt den sächsischen (Justiz-)Amtmann Friedrich Weinhold Rodig (1770–1844), der auch Pflanzen sammelte. Die Art wurde 1975 von Werner Greuter in Premier Colloque OPTIMA en Crète – septembre 1975. Guide aux excursions Seite 23 als Crepis commutata (Spreng.) Greuter in die Gattung Crepis gestellt. Synonyme für Crepis commutata (Spreng.) Greuter sind Crepis foetida subsp. commutata (Sprengel) Babcock und Rodigia commutata Sprengel.