| Crepis dioscoridis | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Crepis dioscoridis | ||||||||||||
| L. |
Crepis dioscoridis ist eine Pflanzenart aus der Gattung Pippau (Crepis) innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae).
Crepis dioscoridis ist eine ein- bis zweijährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 60 Zentimetern erreicht. Die Laubblätter weisen keine Drüsenhaare auf.
Die Blütezeit reicht von April bis Juni. Die Blütenkörbchen sind gestielt. Die Hülle ist 8 bis 12 Millimeter groß und behaart. Die äußeren Hüllblätter sind ein Drittel bis zwei Drittel so lang wie die inneren. Die Blüten sind 11 bis 18 Millimeter groß. Die Stiele der Körbchen sowie der Grund der Hüllblätter sind verdickt, wenn das Pflanzenexemplar fruchtet.
Die Achänen sind 3,5 bis 5,5 Millimeter groß. Sie besitzen keinen oder einen kurzen, verdickten Schnabel. Die äußeren Früchte sind in der Regel breit geflügelt, grünlich-gelb oder weißlich gefärbt und von den Hüllblättern eingeschlossen. Die inneren Früchte sind grünlich-gelb oder rötlich-braun gefärbt und weisen weiche oder dornige Rippen auf.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 8.
Bei Crepis dioscoridis handelt es sich um einen Schaft-Therophyten.
Crepis dioscoridis kommt in Kroatien, Albanien, Griechenland, Kreta, im Bereich der Ägäis und in der Türkei vor. In Frankreich und in Italien ist sie ein Neophyt. Crepis dioscoridis wächst in offenen Wäldern und Garigues. Auf Kreta ist sie in Höhenlagen von 80 bis 800 Meter zu finden.
Die Erstveröffentlichung von Crepis dioscoridis erfolgte 1763 durch Carl von Linné in Species Plantarum 2. Auflage, Band 2, Seite 1133.