| Crepis pusilla | ||||||||||||
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Crepis pusilla blühend | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Crepis pusilla | ||||||||||||
| (Sommier) Merxm. |
Crepis pusilla ist eine Pflanzenart aus der Gattung Pippau (Crepis) in der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

Crepis pusilla ist ein einjähriger Rosetten-Therophyt, der Wuchshöhen von 1 bis 5 Zentimetern erreicht. Die Pflanze ist stängellos. Die grundständigen Blätter sind länglich-linealisch, 1 bis 2 Zentimeter lang und 2 bis 4 Millimeter breit, ganzrandig oder gezähnt. Die zu 2 bis 8 Knäueln angeordneten Körbchen befinden sich in der Mitte der flachgedrückten Blattrosette. Die Krone ist weißlich. Die meisten Früchte sind länglich, zusammengedrückt und weißlich. Einige der äußeren Früchte sind dicker, gebogen, bräunlich und werden von den verhärteten inneren Hüllblättern eingeschlossen.
Die Blütezeit reicht von April bis Mai.
Crepis pusilla kommt im Mittelmeerraum vor. Das Verbreitungsgebiet umfasst Portugal, Mallorca, Malta, Kreta, Zypern, die Ägäis und die Türkei. in Griechenland und Libyen ist die Ursprünglichkeit zweifelhaft. Im südlichen Australien kommt die Art eingeschleppt vor. Die Art wächst an Tritt- und offenen Pionierstellen auf Lehm, welcher tiefgründig und wechseltrocken ist. Auf Kreta ist sie in Höhenlagen von 0 bis 700 Metern anzutreffen.
Crepis pusilla wurde 1907 von Carlo Pietro Stefano Sommier in Nuovo Giornale Botanico Italiano Band 14 Seite 497 als Melitella pusilla erstbeschrieben. Die Art wurde 1968 von Hermann Merxmüller in Mitteilungen (aus) der Botanischen Staatssammlung München Band 7 Seite 275 als Crepis pusilla (Sommier) Merxm. in die Gattung Crepis gestellt. Crepis pusilla (Sommier) Merxm. hat die Synonyme Melitella pusilla Sommier, Crepis palhinhae R. Fern., Garhadiolus acaulis O. Schwarz und Melitella rechingeri Zaffran.