| Csávoly | ||||
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| Basisdaten | ||||
| Staat: | ||||
| Region: | Südliche Große Tiefebene | |||
| Komitat: | Bács-Kiskun | |||
| Kleingebiet bis 31.12.2012: | Baja | |||
| Kreis: | Baja | |||
| Koordinaten: | 46° 11′ N, 19° 9′ O | |||
| Fläche: | 47,42 km² | |||
| Einwohner: | 1.570 (1. Jan. 2025) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 33 Einwohner je km² | |||
| Telefonvorwahl: | (+36) 79 | |||
| KSH-kód: | 16373 | |||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2024) | ||||
| Gemeindeart: | Gemeinde | |||
| Bürgermeisterin: | Józsefné Csala (parteilos) | |||
| Postanschrift: | Arany János u. 25 6448 Csávoly | |||
| Website: | ||||
| (Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office) | ||||
Csávoly (deutsch Tschawal, kroatisch Čavolj) ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Baja im Komitat Bács-Kiskun.
Csávoly liegt 90 Kilometer südwestlich des Komitatssitzes Kecskemét und grenzt im Westen an die Kreisstadt Baja. Die höchste Erhebung auf dem Gemeindegebiet ist der 173 Meter hohe Berg Ólom-hegy. Nachbargemeinden sind Érsekcsanád, Sükösd, Rém und Felsőszentiván.
Die Geschichte von Csávoly lässt sich bis ins Jahr 1198 zurückverfolgen. Das Dorf hatte seit 1374 zahlreiche Besitzer. Laut türkischen Steuerlisten bestand Csávoly im Jahr 1580 aus 22 Häusern. In der Folgezeit wurde das Dorf mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Die erste Kirche wurde 1740 erbaut. Zwischen 1782 und 1784 ließen sich auf Anregung des Bischofs von Kalocsa 424 Deutsche aus Soroksár und Hajós im Dorf nieder. Das Jahr 1947 war ein wichtiger Wendepunkt in der Geschichte des Dorfes. Gemäß dem Potsdamer Abkommen wurden 553 Deutsche nach Deutschland deportiert und durch Ungarn aus der Slowakei ersetzt. Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Großgemeinde 619 Häuser und 3007 Einwohner auf einer Fläche von 8243 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Baja im Komitat Bács-Bodrog.
Durch Csávoly verläuft die Hauptstraße Nr. 55. Auf diese treffen in der Gemeinde die Landstraßen Nr. 5412 und Nr. 5505. Es bestehen Busverbindungen nach Baja, Bácsalmás, Kiskunhalas und Szeged. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich fünf Kilometer südlich in Bácsbokod.