| Cymonomidae | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cymonomidae | ||||||||||||
| Bouvier, 1898 |
Die Cymonomidae sind eine Familie ursprünglicher Krabben (Brachyura) innerhalb der Überfamilie Cyclodorippoidea. Sie werden oft den sogenannten „primitiven Krabben“ (Podotremata) zugeordnet, was auf einige ursprüngliche Merkmale in ihrer Anatomie und Fortpflanzung hinweist. Sie haben eine oft zierliche und im Vergleich zu bekannten Krabbentypen weniger kompakte Gestalt. Ihr fast quadratischer bis rechteckiger Rückenschild (Carapax) ist nur leicht abgeflacht, schmal und länglich.

Die Vertreter der Cymonomidae haben einen fast quadratischen bis rechteckigen Rückenschild (Carapax), in manchen Fällen ist er länger als breit. Die Seitenränder vorne und hinten sind nur schwach oder gar nicht voneinander abgegrenzt, wodurch die Seiten ziemlich gerade oder leicht auseinanderlaufend wirken. Eine Linea brachyura ist vorhanden, sie ist typisch für echte Krabben. Die Krabben haben keine Augenhöhlen und die Augenstiele stehen rechtwinklig zur Hauptachse des Körpers.
Die dritte Maxilliped ist lang und bedeckt die Mundöffnung vollständig. Der daran befindliche seitliche Exopodit, ist ebenfalls lang und schlank. Er reicht fast bis zum Ende des Merus des Endopoditen und besitzt eine gut entwickelte Geißel (Flagellum). Bei den Pereiopoden (Scherenbeine und Schreitbeine) sind die Glieder Basis- und Ischium (siehe Spaltbein) miteinander verwachsen und unbeweglich. Die beiden vorderen Schreitbeine (P2 und P3) sind lang, dünn und gleichartig gebaut, die hinteren (P4 und P5) sind hingegen verkleinert und sitzen subdorsal am Körper. Die siebten und achten Brustsegmente (Sterniten S7, S8) sind deutlich nach oben gebogen, was mit der ungewöhnlichen Position der hinteren Beinpaare zusammenhängt. Die Sternalnähte 4/5 und 5/6 am Brustschild (Sternum) sind in der Mitte unterbrochen.
Die weiblichen Tiere besitzen paarige, schlitzförmige Öffnungen für die Spermienaufnahme (Spermatheken). Die Sternopleonalhöhle am Bauch, in der das Hinterteil (Pleon) anliegt, ist weit hinten am Körper gelegen. Sie ist recht lang und flach und reicht über die Segmente S4 bis S8. Es gibt keine spezielle Struktur, die das Hinterteil fixiert, und auch keine Vertiefungen für die Verbindung zwischen Brustbein und Beinen (sternocoxale Vertiefungen). Die ersten beiden Segmente des Hinterteils (Pleon) sowie ein Teil des dritten sind von oben sichtbar. Die Tiere besitzen keine Uropoden.
Die Arten der Cymonomidae sind freilebend und kommen vor allem in tieferen Meeresregionen vor, in Küsten- oder Gezeitenbereichen sind sie dagegen nicht zu finden.
Die Cymonomidae wurden von 1898 von Eugène Louis Bouvier im Rahmen einer Charakterisierung der Dorippidae erstmalig wissenschaftlich beschrieben, allerdings ohne konkrete Benennung des Taxons.
In der Familie werden 52 rezente und zwei fossile Arten in sechs Gattungen registriert:
Nur aus dem Fossilbericht bekannt ist die Gattung