| DOJO Advertising GmbH | |
|---|---|
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 2006 |
| Sitz | Berlin, |
| Leitung | Dominic Czaja |
| Mitarbeiterzahl | 45 (2023) |
| Branche | Werbedienstleistung |
| Website | www.dojo-berlin.de/ |
| Stand: 16. Juli 2025 | |

DOJO ist eine unabhängige, inhabergeführte Kreativ- und Werbeagentur, die neben Werbekampagnen auch für ihr soziales Engagement bekannt ist. Das Büro der Agentur befindet sich im Dachgeschoss der Heilig-Kreuz-Kirche (Berlin-Kreuzberg).
Die Agentur wurde 2006 in Berlin von Dominic Czaja und Joachim Bosse gegründet. Einer der ersten Kunden war der mittlerweile überregional bekannte Döner-Imbiss „Mustafa’s Gemüse Kebap“. Nach eigenen Angaben beschäftigt das Unternehmen rund 45 Mitarbeitende (Stand: 2023). Mitgründer Joachim Bosse verließ die Agentur im Jahr 2022, um sich künstlerischen Projekten zu widmen. Seitdem führt Dominic Czaja die Geschäfte alleine.
Zum Unternehmen gehören neben der Werbeagentur mehrere Tochteragenturen und Beteiligungen:
Seit den 2000er Jahren setzt sich DOJO für die Belange obdachloser Menschen ein; zunächst mit der jährlich wiederkehrenden Spendenaktion "One Warm Winter", an der sich auch Prominente wie Joko Winterscheidt, Palina Rojinski oder Mark Forster beteiligten, später in Form einer eigenen Stiftung. Diese hieß anfangs „Friends with Benefits“ und wird heute unter dem Namen DOJO Cares geführt. Im Jahr 2022 führte DOJO dann die sogenannte „Sozialsteuer“ ein, die die Agentur Kunden als Aufschlag berechnet und dann an Obdachloseninitiativen wie Berliner Kältebus oder andere soziale Initiativen spendet. Darüber hinaus unterstützt DOJO Cares auch den gemeinnützigen Verein TLNT & TLNT e.V. finanziell, der sich für Chancengleichheit und die Förderung junger Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in der Kreativbranche einsetzt.
Für Mattel inszenierte DOJO 2018 einen PR-Stunt, bei dem suggeriert wurde, dass das Spiel Scrabble in „Buchstaben YOLO“ umbenannt werde. Die Aktion erzeugte ein breites Presseecho und wurde im folgenden Jahr vom Deutschen Werberat wegen Irreführung des Publikums gerügt.
Nach einer Recruiting-Kampagne für die Berliner Polizei im Jahr 2020 wurde der Agentur vorgeworfen, sie unterstütze indirekt Polizeigewalt.
Als Folge der 2024 veröffentlichten Stadtmarketingkampagne Berlins forderte die Berliner Fraktion der Partei Die Linke, man solle „Stadtmarketing abschaffen!“, während der Regierende Bürgermeister Kai Wegner den Sinn der Kampagne damit begründete, „deutlich zu machen, wie wichtig der Zusammenhalt ist in Berlin“.