| DTM Race Driver 3 | |||
| Originaltitel | TOCA Race Driver 3 | ||
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| Entwickler | Codemasters, Sumo Digital (PSP) | ||
| Publisher | Codemasters | ||
| Veröffentlichung | 24. Februar 2006 | ||
| Plattform | Windows, PlayStation 2, PlayStation Portable, Xbox, Macintosh | ||
| Genre | Rennspiel | ||
| Spielmodus | Einzelspieler, Mehrspieler | ||
| Steuerung | Gamepad, Tastatur und Maus | ||
| Medium | CD-ROM (PC), DVD-ROM (Konsolen, Macintosh), UMD (PSP) | ||
| Sprache | Deutsch | ||
| Altersfreigabe |
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| PEGI-Inhaltsbewertung | Schimpfwörter | ||
| Information | Rennspiel mit Action-Elementen | ||
DTM Race Driver 3 (englischer Originaltitel: TOCA Race Driver 3) ist der dritte Teil der Rennspiel-Serie Race Driver und der letzte, der die spielbare DTM im Titel trägt. Der Nachfolger heißt Race Driver: GRID und stammt ebenfalls von Codemasters. Das Spiel ist der Nachfolger von DTM Race Driver 2 und erschien am 24. Februar 2006 für Windows, die PlayStation 2 und die Xbox. Am 16. Februar 2007 erschien es für die PlayStation Portable. Die Macintosh-Version erschien am 24. Oktober 2008.
Im Spiel sind die dank der Lizenzierung bei den realen Meisterschaftsvorbildern die Original-Autos und Fahrernamen der DTM und von den V8-Supercars enthalten. Wie schon in DTM Race Driver 2 fehlt jedoch wieder die BTCC, die aber für die PC-Version als Update herunterladbar ist. Es sind nicht mehr alle Strecken und Autos aus den Vorgängerteilen enthalten, dafür gibt es aber viele neue und die alten wurden grafisch überarbeitet. DTM Race Driver 3 ist das umfangreichste Spiel der Serie.
Im Spiel gibt es ein realistisches Schadensmodell, wobei die Autos nicht nur optisch, sondern auch technisch beschädigt werden. Die Beschädigungen am Auto können bei Boxenstopps repariert werden. Die Rennen finden unter unterschiedlichen Witterungsbedingungen statt, bleiben aber innerhalb eines Rennens konstant. Die KI der Gegner ist gegenüber den vorherigen Teilen verbessert worden, so dass sie sich zum Teil deutlich aggressiver verhalten. Ein Kritikpunkt ist allerdings, dass die Wagen der Computergegner bei Kollisionen nahezu unbeschädigt bleiben, während die Wagen des Spielers schwer beschädigt werden.
Fährt der Spieler auf andere Fahrzeuge auf oder schneidet er Kurven, wird er verwarnt oder – beim zweiten Vergehen – bestraft, was sich auf unterschiedliche Weise äußern kann. Eine Möglichkeit ist, dass dem Spieler zu dem Rennergebnis 5, 10 oder 20 Sekunden addiert werden. Bei Formel-Rennen kann man im Simulationsmodus auch eine Durchfahrtsstrafe oder eine 10 Sekunden andauernde Stop-and-Go-Strafe bekommen.
Die Fahrphysik ist entsprechend der Natur als Arcade-Spiel nicht völlig realitätsgetreu, was sich unter anderem im übersteigerten Effekt von Windschatten zeigt, wodurch DTM-Wagen im Spiel bis zu 320 km/h erreichen können.
Im Multiplayer-Modus kann man gleichzeitig sowohl gegen menschliche Mitspieler als auch gegen KI-Gegner fahren, was bei den meisten Rennspielen eher selten ist.
DTM Race Driver 3 beinhaltet drei verschiedene Modi wie Welt-Tournee, Profikarriere und Simulationsmodi.
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PC Action testete eine Betaversion, der sie bereits eine Tendenz zur Testnote sehr gut vergaben. Ralph Wollner verwies auf den höheren Umfang im Vergleich zum Vorgänger. Sein Kollege Christian Sauerteig lobte zudem Schadensmodell und Steuerung. Über Schwächen bei der Hintergrundgeschichte und KI sah man hinweg. PC Games lobte Preis-Leistung und das sowohl Einsteiger als auch Experten dank Fahrhilfen abgeholt werden. Überzeugend sei auch der performante Mehrspieler mit Anti-Cheat-System. Die Redaktion von PC PowerPlay bezeichnete die Klassen abseits der DTM wo gleiche Fahrzeuge gegeneinander antreten als zu langweilig. Das Bestrafungssystem sei zu pingelig. Probleme mit KI-Fahrern und Force Feedback fielen dort stärker ins Gewicht.
„Fahrerisch anspruchsvolle Raserei mit viel Abwechslung bei Rennklassen und Boliden.“
Thomas Stuchlik testete für M! Games die Konsolenfassung. Ihm gefielen Realismus, Lenkradunterstützung und Umfang, die für hohe Spieltiefe sorgen. Das Flaggensystem sei schwer durchschaubar und die Streckenoptik zuweilen eintönig. Sein Kollege Ulrich Steppberger bemängelte die weniger guten Animationen in der Kampagne und die sehr aggressiv fahrenden Gegner. Technisch werden die Konsolen gut ausgenutzt. 4Players kürte DTM Race Driver 3 zur neuen Referenz im Genre. Die Trennung von Simulation und Arcade sei sehr gelungen. Tester Michael Krosta gefielen die zahlreichen Einstellmöglichkeiten im Rennen und in der Box. Kritisch sah er den Verzicht auf Zwischenzeiten, fehlende Wetterwechsel sowie die ausbleibende taktische Komponente beim Benzinverbrauch.
DTM Race Driver 3: Create & Race ist ein eigens für den Nintendo DS entwickelter Ableger. Als Besonderheit steht ein Editor zum Erstellen eigener Kurse bereit. Dieses Spiel umfasst nicht denselben Inhalt wie DTM Race Driver 3.