
Dagmar Kaiser (* 22. Mai 1962 in Dortmund; † 22. Juli 2021) war eine deutsche Rechtswissenschaftlerin. Ab 2001 hatte sie einen Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Handelsrecht an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz inne.
Aufgewachsen bei Hamburg, studierte Dagmar Kaiser ab 1982 Rechts- und Politikwissenschaft in Freiburg und München. Seit 1988 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Manfred Löwisch am Lehrstuhl für Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialversicherungsrecht der Universität Freiburg und promovierte dort 1993 mit dem Thema „Erziehungs- und Elternurlaub in Verbundsystemen kleiner und mittlerer Unternehmen“. Ebenfalls in Freiburg habilitierte sie sich im November 1998 über „Die Rückabwicklung gegenseitiger Verträge wegen Nicht- und Schlechterfüllung nach BGB“.
Die Berufung auf einen Lehrstuhl an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz erfolgte 2001. Ihre Forschungsschwerpunkte lagen im Bürgerlichen Recht (Leistungsstörungsrecht, Rückabwicklungsverhältnisse), im Arbeitsrecht (Betriebs- und Personalvertretungsrecht, Kündigungsschutzrecht, Medienarbeitsrecht) und im Familienrecht (Kindschaftsrecht, Unterhaltsrecht).
Dagmar Kaiser war verheiratet mit dem Münchner Hochschulprofessor Volker Rieble. Sie starb Ende Juli 2021 im Alter von 59 Jahren.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kaiser, Dagmar |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Rechtswissenschaftlerin und Universitätsprofessorin |
| GEBURTSDATUM | 22. Mai 1962 |
| GEBURTSORT | Dortmund |
| STERBEDATUM | 22. Juli 2021 |