Daniel Bensen

Carl Daniel Heinrich Bensen (* 28. Oktober 1761 in Einbeck; † 28. März 1805 in Würzburg) war ein deutscher Rechts- und Staatswissenschaftler und Hochschullehrer.

Leben und Wirken

Nach seinem Schulbesuch in Einbeck und der Reifeprüfung in der Lateinschule des Waisenhauses in Halle studierte Daniel Bensen von 1778 bis 1781 zunächst Evangelische Theologie, Philosophie, Geschichte und Kameralwissenschaften an der Universität Göttingen. Anschließend arbeitete er zunächst als Lehrer und Erzieher verschiedener Adliger in Bremen, Halle/S., Erlangen und Göttingen. Von 1791 bis 1793 studierte er dann Rechts- und Kameralwissenschaft an der Universität Erlangen und promovierte dort 1794 zum Doktor beider Rechte. Gleichzeitig habilitierte er sich und lehrte bis 1797 als Privatdozent, danach als ordentlicher Professor für Philosophie, Kameralwissenschaften und außerdem außerordentlicher Professor für Rechtswissenschaft. Seit 1804 hatte er eine Professur an der Universität Würzburg inne.

In seinen Veröffentlichungen gab Bensen vor allem praktische Anleitungen für Staatslehre und Kameralwissenschaft für Juristen und Staatswissenschaftler.

Sein Sohn war der Lehrer und Historiker Heinrich Wilhelm Bensen.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Hoyer, Ernst: Bensen, Carl Daniel Heinrich. In: Neue Deutsche Biographie, Bd. 2 (1955), S. 55; Bensen, Carl Daniel Heinrich. In: Renate Witten (Hrsg.): Die Professoren und Dozenten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen 1743-1960. Teil 1: Theologische Fakultät, Juristische Fakultät (= Erlanger Forschungen / Sonderreihe, Bd. 5). Universitäts-Bibliothek Erlangen 1993, S. 100f., ISBN 3-922135-92-7.
Personendaten
NAME Bensen, Daniel
ALTERNATIVNAMEN Bensen, Carl Daniel Heinrich (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Rechts- und Staatswissenschaftler und Hochschullehrer
GEBURTSDATUM 28. Oktober 1761
GEBURTSORT Einbeck
STERBEDATUM 28. März 1805
STERBEORT Würzburg