
Daniel Dilger (* um 1572 in Danzig, Polnisch-Preußen; † 26. Februar 1645) war ein lutherischer Prediger in Danzig.
Daniel Dilger war seit 1597 Prediger an der St.-Katharinen-Kirche in Danzig. 1626 wurde er als zweiter Prediger (Diakon) an die Marienkirche berufen.
Dilger war ein Anhänger von Johann Arndt und vertrat dessen Wahres Christentum und Paradiesgärtlein. Er verkündete seine Anschauung von der Kanzel. Damit geriet er in jahrelangem Streit mit dem ersten Prediger Johannes Corvinus, wie auch schon Hermann Rathmann.
Sein Sohn Nathanael Dilger (1604–1679) wurde ebenfalls Prediger in Danzig und Senior des geistlichen Ministeriums (erster Pfarrer), sowie Hofprediger in Rappoltsweiler.
Salomon Wegner malte ein Porträt von ihm als Gemälde. Danach fertigte Jeremias Falck aus Danzig 1648 einen Kupferstich an.
Daniel Dilger verfasste mehrere theologische Schriften.
Er entwarf auch die Dekorationen der Pfeiler in der St. Marien-Kirche und war maßgebend an der gesamten Dekoration der Kirche beteiligt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dilger, Daniel |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher lutherischer Pastor |
| GEBURTSDATUM | um 1572 |
| GEBURTSORT | Danzig |
| STERBEDATUM | 26. Februar 1645 |
| STERBEORT | Danzig |