Daniel Friderici

Daniel Friderici (* 1584 in Kleineichstädt; † 23. September 1638 in Rostock) war ein deutscher Kantor, Kapellmeister und Komponist.

Leben und Werk

Friderici stammte aus ärmlichen Verhältnissen und musste bereits in jungen Jahren seinen Lebensunterhalt als Kurrendesänger und Chorknabe selbst verdienen. Er wurde von Valentin Haussmann und Friedrich Weißensee ausgebildet. 1612 immatrikulierte er sich an der Universität Rostock, wurde aber bereits zwei Jahre später von Graf Anton Günther als Kantor nach Oldenburg berufen und wechselte 1618 in die gleiche Position an die Marienkirche in Rostock. Nachdem er dort seine Ausbildung beendet hatte, wurde er zum Kapellmeister aller Rostocker Kirchen ernannt. Dort wirkte er, bis er 1638 an der Pest starb.

Er schuf etliches an weltlicher als auch geistlicher mehrstimmiger Vokalmusik von hoher Qualität, die zu seinen Lebzeiten und auch danach weite Verbreitung fand. Mit der Musica figuralis verfasste Friderici eine ausführliche praktische Gesangslehre. 1625 gab er eine erweiterte Neuauflage der Piae cantiones heraus.

Werke

Geistliche Werke

Weltliche Werke

Schriften

Literatur

Moderne Ausgaben

Sekundärliteratur

Einzelnachweise

  1. ↑ Siehe dazu den Eintrag der Immatrikulation von Daniel Friderici im Rostocker Matrikelportal
Personendaten
NAME Friderici, Daniel
ALTERNATIVNAMEN Friedrich, Daniel; Fridrich, Daniel
KURZBESCHREIBUNG deutscher Komponist und Kantor
GEBURTSDATUM 1584
GEBURTSORT Kleineichstädt, heute Querfurt
STERBEDATUM 23. September 1638
STERBEORT Rostock