Daniela Pfannkuche (* 25. Dezember 1959 in Köln) ist eine deutsche Physikerin und Hochschullehrerin.
Daniela Pfannkuche studierte von 1978 bis 1985 Physik an der Universität Köln und wurde dort 1990 bei János Hajdu promoviert. Ihre Dissertation thematisierte den Hall-Effekt eines zweidimensionalen Elektronengases mit Coulomb-Wechselwirkung. Danach war Pfannkuche an der von Klaus von Klitzing geleiteten Experimentalphysik-Abteilung am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung tätig, wo sie als Mitglied eines Theoretiker-Teams bei Rolf Gerhardts über Fragestellungen bezüglich der Eigenschaften niedrigdimensionaler Elektronensysteme forschte.
Im Jahr 2000 kam Pfannkuche an den Fachbereich Physik der Universität Hamburg, wo sie zunächst als Angestellte in der Tätigkeit einer Professorin tätig war und ab 2001 als Professorin für Theoretische Physik lehrte. Von 2009 bis 2014 war sie Leiterin des Fachbereichs Physik und von 2007 bis 2020 Direktorin des I. Instituts für Theoretische Physik. Sie ist Arbeitsgruppenleiterin im Bereich Dynamics in correlated systems. Seit 2017 ist sie zudem Mitglied im Vorstand der internationalen Expertenkommission des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.
| Personendaten | |
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| NAME | Pfannkuche, Daniela |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Physikerin |
| GEBURTSDATUM | 25. Dezember 1959 |
| GEBURTSORT | Köln |