Danielowice

Danielowice
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Danielowice (Polen)
Danielowice (Polen)
Danielowice
Basisdaten
Staat: Polen Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Powiat: Oława
Gmina: Domaniów
Geographische Lage: 50° 54′ N, 17° 6′ OKoordinaten: 50° 54′ 18″ N, 17° 6′ 3″ O
Höhe: 150 m n.p.m.
Einwohner: 77 (31. Dez. 2022)
Postleitzahl: 55-216
Telefonvorwahl: (+48) 71
Kfz-Kennzeichen: DOA
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Breslau

Danielowice (deutsch Dammelwitz) ist ein Ort in der Landgemeinde Domaniów im Powiat Oławski der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen. Ortsteil von Danielowice ist der Weiler Gostkowice (Eulendorf).

Geographie

Das Straßendorf Danielowice liegt drei Kilometer nordwestlich von Domaniów (Thomaskirch), etwa 16 Kilometer südwestlich von Oława (Ohlau) und 35 Kilometer südlich von Breslau in der Nizina Śląska (Schlesische Tiefebene).

Nachbarorte von Danielowice sind im Norden Radłowice (Radlowitz), im Nordosten Piskorzówek (Klein Peiskerau), im Südosten Domaniów (Thomaskirch) und im Südwesten Kuchary (Kochern).

Geschichte

Der Ort wurde im 13. Jahrhundert erstmals als Danielowicz erwähnt.

Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel Dammelwitz zusammen mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen. 1783 zählte der Ort ein herrschaftliches Vorwerk, eine Mühle, acht Gärtnerstellen und 85 evangelische Einwohner.

Nach der Neugliederung Preußens gehörte die Landgemeinde Dammelwitz ab 1815 zur Provinz Schlesien und war ab 1816 dem Landkreis Ohlau eingegliedert. 1874 wurde der Amtsbezirk Haltauf gegründet, welcher die Landgemeinden Dammelwitz, Eulendorf, Haltauf, Klein Peiskerau, Kochern und Radlowitz und die Gutsbezirke Dammelwitz, Eulendorf, Haltauf, Klein Peiskerau und Kochern umfasste. 1885 zählte der Ort 59 Einwohner.

1933 und 1939 zählte Dammelwitz 168 Einwohner. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Ohlau.

Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Dammelwitz wie fast ganz Schlesien 1945 an Polen, wurde in Danielowice umbenannt und der Woiwodschaft Breslau angegliedert. Die deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht vorher geflohen war, weitgehend vertrieben. Die neu angesiedelten Bewohner waren zum Teil Heimatvertriebene aus Ostpolen. 1999 kam der Ort zum Powiat Oławski in der Woiwodschaft Niederschlesien.

Sehenswürdigkeiten

Einzelnachweise

  1. ↑ Raport o stanie gminy 2022 (Memento des Originals vom 8. Juni 2023 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (poln.)
  2. 1 2 Geschichte des Dorfes - klauskunze.com
  3. ↑ Amtsbezirk Territorial Haltauf
  4. ↑ AGOFF Kreis Ohlau
  5. ↑ Michael Rademacher: Stadt und Landkreis Ohlau. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  6. ↑ Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. München 2005, S. 260, ISBN 3-422-03109-X