Dautzschen Gemeinde Beilrode | |
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| Koordinaten: | 51° 38′ N, 13° 0′ O |
| Höhe: | 80 m |
| Fläche: | 8,1 km² |
| Einwohner: | ca. 325 (15. Mai 2022) HW |
| Bevölkerungsdichte: | 40 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. April 1974 |
| Eingemeindet nach: | Großtreben |
Ortsansicht | |
Dautzschen ist ein Ortsteil der sächsischen Gemeinde Beilrode im nördlichen Landkreis Nordsachsen, nahe dem Dreiländereck mit Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Der Ortsteil bildet mit den Beilroder Ortsteilen Großtreben und Last eine Ortschaft. Als Ortschaft nach der Sächsischen Gemeindeordnung hat sie gemäß ihrer Ortschaftsverfassung einen Ortschaftsrat und Ortsvorsteher.
Dautzschen wurde im Jahr 1242 urkundlich erstmals erwähnt. Der Ortsname wandelte sich im Laufe der Geschichte von Doutzin über Dawtzschen zu Dautzschen.
Durch größere Feuer 1579 und 1598 wurde der Ort mehrfach in Mitleidenschaft gezogen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche zerstört. Am 16. Oktober 1754 entstand im Dorf abermals ein Feuer, bei dem mehrere Häuser zerstört wurden.
Der Ort gehörte bis 1815 zum sächsischen Amt Schweinitz und gelangte danach an die preußische Provinz Sachsen. 1974 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde nach Großtreben eingemeindet, wurde 1994 Ortsteil von Großtreben-Zwethau und zum 1. Januar 2011 von Beilrode.