David Bradley Armstrong (* 24. Mai 1954 in Arlington; † 26. Oktober 2014 in Los Angeles) war ein amerikanischer Fotograf.
David Armstrong, Sohn von Robert und Irma Armstrong, wurde 1954 in Arlington (Massachusetts) geboren. Er besuchte die Satya Community School in Cambridge (Massachusetts). Hier lernte er Nan Goldin kennen, mit der er sein Leben lang befreundet blieb. In den 1970er Jahren zog er nach New York um, wo er sein Kunststudium begann, zuerst als Maler und später als Fotograf. Als Stammgast im legendären New Yorker Mudd Club, der 1978 eröffnete, porträtierte er die dort verkehrenden Underground-Celebrities, wie Jean-Michel Basquiat, René Ricard, John Waters oder Steven Meisel, und fing die Club-Atmosphäre ein. Gegen Ende seines Lebens durchstreifte er sein Viertel in Brooklyn und schuf die Serie "All Day Every Day", in der er urbane Alltagsfragmente in Unschärfe verschwimmen ließ und so in eine sanfte Melancholie tauchte. Stilistisch wird Armstrong der sogenannten fotografischen Boston School zugeordnet, zu der auch Künstler wie Nan Goldin, Jack Pierson oder Mark Morrisroe gezählt werden.
In den frühen Jahren seiner künstlerischen Tätigkeit fotografierte Armstrong Dragqueens, „druggies“ und „outsiders“, die zu seinem Freundeskreis gehörten. Im Laufe seiner Karriere nahm er zahlreiche Fotografien von jungen Männern auf, was ihn auch der Modefotografie annäherte.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Armstrong, David |
| ALTERNATIVNAMEN | Armstrong, David Bradley; Армстронг, Дэвид |
| KURZBESCHREIBUNG | amerikanischer Fotograf |
| GEBURTSDATUM | 24. Mai 1954 |
| GEBURTSORT | Arlington |
| STERBEDATUM | 26. Oktober 2014 |
| STERBEORT | Los Angeles |