David G. Robinson

David Gordon Robinson (* 15. Mai 1947 in North Shields; † 5. November 2024 in Heidelberg) war ein britischer Zellbiologe und Hochschullehrer.

Lebenslauf

David Gordon Robinson, Sohn von Iris Robinson, geborener Kinder, und des Hafeninspektors George Robinson, arbeitete nach dem als B.Sc. Hons. abgeschlossenen Studium in England und der Promotion zum Ph. D. an der University of Leeds als Postdoc und Research Fellow and Lecturer von 1972 bis 1974 in den Vereinigten Staaten von Amerika an der Stanford University. Danach wechselte er 1974 als Gruppenleiter an die Georg-August-Universität Göttingen, wo er sich 1976 habilitierte und ab 1977 als außerordentlicher Professor für Zellbiologie arbeitete. Ab 2000 war er als ordentlicher Professor an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg tätig, wo er von 2001 bis 2003 Gründungsdirektor des Heidelberger Instituts für Pflanzenwissenschaften war, das inzwischen im Centre for Organismal Studies Heidelberg aufgegangen ist. Ab 2005 war er außerplanmäßiger Professor der Chinesischen Universität Hongkong.

David Gordon Robinson war ab 1975 verheiratet mit Gisela Robinson, geborener Blechschmidt, lebte in Bovenden-Reyershausen und hatte zwei Kinder (Alexander und Andreas).

Forschungsarbeit

David G. Robinsons veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zur Zellbiologie, 1981 etwa mit H. Quader Cell Walls. Sein spezielles Forschungsgebiet war die pflanzliche Zellbiologie mit Schwerpunkten auf dem Vesikeltransport, der Beziehung von endoplasmatischem Retikulum und Golgi-Apparat, prävakuolären Kompartimenten, der Entstehung von Vakuolen, der zellulären Sortierung von Speicherproteinen und der Endocytose.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Professoren im Ruhestand des Centre for Organismal Studies Heidelberg
Personendaten
NAME Robinson, David G.
ALTERNATIVNAMEN Robinson, David Gordon
KURZBESCHREIBUNG britischer Zellbiologe
GEBURTSDATUM 15. Mai 1947
GEBURTSORT North Shields
STERBEDATUM 5. November 2024
STERBEORT Heidelberg