David M. Gordon

David M. Gordon (* 4. Mai 1944 in Washington, D.C.; † 16. März 1996 in Manhattan/New York City) war ein US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer.

Leben und Wirken

David M. Gordon, ein Sohn des Wirtschaftswissenschaftlers Robert Aaron Gordon, studierte Wirtschaftswissenschaft an der Harvard University. Nach seiner Bachelorprüfung 1965 promovierte er dort 1971 zum Ph.D. Von 1969 bis 1970 dozierte er an der Yale University. Anschließend war er von 1970 bis 1972 Mitarbeiter beim National Bureau of Economic Research und bis 1973 Mitarbeiter an der Harvard University. Anschließend lehrte er zu seinem frühen Tod an der New School for Social Research in New York, zunächst von 1973 bis 1977 als Assistenzprofessor und bis 1983 als außerordentlicher Professor. Seit 1983 hatte er dort eine ordentliche Professur inne. Er galt als Vertreter der radikalen Linken und starb wegen eines Herzfehlers, während er auf eine Herztransplantation wartete. In seinen Veröffentlichungen beschäftigte er sich dem Arbeitsmarkt, der Armut und der sozialen Gerechtigkeit in den USA.

Sein Bruder Robert J. Gordon ist ebenfalls Wirtschaftswissenschaftler.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Sam Bowles/Tom Weisskopf: David M. Gordon. Radical political economist and activist (1944–1996). In: Review of radical political economics, Bd. 31 (1999), H. 1, S. 1–15; Gordon, David M. In: Mark Blaug (Hrsg.): Who's who in Economics. 3. Aufl. Elgar, Cheltenham 1999, S. 441f., ISBN 1-85898-886-1.
Personendaten
NAME Gordon, David M.
KURZBESCHREIBUNG US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer
GEBURTSDATUM 4. Mai 1944
GEBURTSORT Washington, D.C
STERBEDATUM 16. März 1996
STERBEORT Manhattan, New York City