| Film | |
| Titel | Deep Frozen |
|---|---|
| Produktionsland | Österreich, Schweiz, Luxemburg |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2006 |
| Länge | 92 Minuten |
| Produktionsunternehmen | Wega Filmproduktionsgesellschaft, Carac Film, Iris Productions |
| Stab | |
| Regie | Andy Bausch |
| Drehbuch |
|
| Produktion | |
| Musik | Serge Tonnar |
| Kamera | Philippe Cordey |
| Schnitt | Misch Bervard |
| Besetzung | |
| |
Deep Frozen ist ein österreichisch-schweizerisch-luxemburgische Filmkomödie von Andy Bausch aus dem Jahre 2006.
Ronnie Vandella führt in dem kleinen Moseldorf Weinfelden eine Internet-Firma für Tiefkühlkost (Deepfrozen.com). Er ist scheu und introvertiert, und seine Gefühle sind so tiefgefroren wie seine Waren. Schuld daran ist auch seine macht- und männerbesessene Mutter Vicki, eine Stewardess, die ihn von klein an unter ihrer Fuchtel hielt. Das zeigen Flashbacks aus seiner verkorksten Jugend, während er erzählt seinem Psychiater Dr. Redegeld gegenübersitzt.
Ronnies Alltag besteht aus Tagträumen, Kontaktanzeigen (die sein bester Freund, der zynische Altrocker Lars, für ihn aufgibt), der Blaskapelle der Feuerwehr und den wöchentlichen Terminen beim Psychiater. Mit Lars, der in einem verkommenen Wohnwagen lebt, redet er über Luftgitarrenspielen und Schallplatten.
Das Dorf wird aus seiner Lethargie gerissen, als die junge, hübsche Zoya mit einer Autopanne strandet. Polizist Speck quartiert sie beim Pfarrer ein, der sie als Haushälterin anstellt. Binnen weniger Tage verdreht sie allen Männern des Dorfes den Kopf. Auch Ronnie verliebt sich auf den ersten Blick. Seine Unbeholfenheit steht ihm zunächst im Weg, doch mit Hilfe seiner Freunde kommt er ihr näher, und die beiden heiraten.
Mit Zoya halten jedoch auch merkwürdige Dinge Einzug. Skurrile Gestalten aus ihrer unbekannten Vergangenheit tauchen im Dorf auf, darunter der Schlächter und Donnie. Wer in Zoyas Vergangenheit herumstöbert, sie in ihr altes Umfeld zurückholen will oder ihr nachstellt, stirbt unter mysteriösen Umständen oder verschwindet.
Gedreht wurde der Film vom 23. Oktober bis zum 16. November 2005 in Wellenstein.
Der Premiere fand am 7. September 2006 statt. Ihr wohnten unter anderem der luxemburgischen Kommunikationsminister Jean-Louis Schiltz, die Staatssekretärin für Kultur Octavie Modert und Jacques Santer bei. Der Kinostart fand am 8. September 2006 statt. Der Film wurde von 2652 Zuschauern im luxemburgischen Kinos gesehen.