| Detail-90 | ||||
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| Studioalbum von Detail – Frode Gjerstad, Kent Carter, John Stevens | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
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Format(e) |
LP, CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
2 | |||
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39:17 | ||||
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Besetzung |
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Danas Mikailionis | ||||
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Studio(s) |
NRK Studios, Stavanger | |||
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Detail-90 ist ein Musikalbum der Formation Detail bestehend aus Frode Gjerstad, Kent Carter und John Stevens. Die am 21. November 1990 in den NRK-Studios in Stavanger entstandenen Aufnahmen erschienen am 20. August 2021 auf NoBusiness Records.
Die Gruppe Detail trat erstmals im Dezember 1981 gemeinsam auf. Nach einer kurzen Phase, in der der norwegische Pianist Eivin One Pederson zur Besetzung gehörte, formierte sich die Band als Trio, bestehend aus dem norwegischen Saxophonisten Frode Gjerstad, dem südafrikanischen Bassisten Johnny Dyani sowie dem britischen Schlagzeuger John Stevens; dieses Trio nahm im Oktober 1982 in Norwegen das erste Album der Gruppe, Backwards and Forwards (Impetus, 1983), auf. Es folgten weitere Alben: Ness (1986) mit den Gastmusikern Bobby Bradford, Harry Beckett und Courtney Pine sowie Way It Goes/Dance of the Soul (1988), an dem ebenfalls Bradford mitwirkte. Durch den Tod Dyanis im Oktober 1986 im Alter von 40 Jahren fand diese Besetzung von Detail ein jähes Ende; sein Nachfolger wurde der amerikanische, in Frankreich lebende Kent Carter.
In den folgenden zehn Jahren veröffentlichte Detail zwei weitere Alben; auf Less More (1991) wirkte der Geiger Billy Bang mit, während der Titel des zweiten Albums – Last Detail – Live at Cafe Sting (1996) – auf einen weiteren tragischen Todesfall anspielte: John Stevens starb im September 1994 im Alter von 54 Jahren an einem Herzinfarkt, was zugleich das Ende von Detail bedeutete. Seit 2015 erscheinen in unregelmäßigen Abständen weitere Alben von Detail – und zwar von beiden Besetzungen der Gruppe, wie auch Detail-90. Das im November 1990 im norwegischen Stavanger aufgenommene Album umfasst zwei ausgedehnte Stücke; es erschien als limitierte Vinyl-Ausgabe mit einer Auflage von 300 Exemplaren.
A Detail – 90A 17:21
B Detail – 90B 21:56
Da Gjerstad, Stevens und Carter zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits seit vier Jahren zusammen spielten, seien sie offensichtlich perfekt aufeinander eingespielt gewesen, sodass sich ihre drei einzelnen Klangstränge zu einem einheitlichen Klang verwoben, meint John Eyles in All About Jazz. Vielleicht sei es unvermeidlich, dass Gjerstads Altsaxophon die meiste Zeit im Mittelpunkt stünde, besonders wenn er einen Groove fände und dessen Ecken und Kanten auslote; bei solchen Erkundungen würden Bass und Schlagzeug ausnahmslos eine treibende rhythmische Untermalung liefern, die das Saxophon perfekt ergänze. Ansonsten scheine jeder von ihnen bei jeder Gelegenheit ein mitreißendes Solo loslegen zu können. Insgesamt se dies ein Album, das jede Minute für Nervenkitzel sorge. Man könne nur hoffen, dass noch mehr davon in den Archiven schlummere.